Meine allerliebste Mami,
ich brauch keine Supernanni.
Hab´ich wirlich so genervt,
dass du mich ins Ferseh´zerrst?
Sicher hab´ich oft geweint.
Konnte oftmals nur noch schrei´n.
Konnt´ nicht anders als nur toben.
Habe auch die Hand erhoben.
- Nein, mich kann man nicht nur loben.
Doch wie kam es nur so weit?
Mutti, du hast kaum noch Zeit.
Denn du musst zur Arbeit gehen,
sodass wir uns kaum noch sehen.
Mit Papa hast du oft gestritten.
Mutti, ich hab sehr gelitten.
Papa hat uns dann verlassen
und uns ganz allein gelassen.
Sorgen zeichnen dein Gesicht.
Selten, dass du mit mir sprichst.
Dein Lachen sah ich lang nich mehr.
Mutti, ich vermiss dich sehr.
Wir müssen nicht ins Ferseh´ geh´n.
Lass uns lieber Bücher seh´n
Ich brauche keine Supernanni.
Ich brauch einfach nur ´ne Mami.