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Film und Fernsehen

Autor: M_C
Bewertung: 6,00 | 2 Stimmen
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Filme im... August 2010: Sommerkino!
von: M_C |  26.08.2010 02:07:19

Und was für welches!

Wir sprechen hier immerhin von den Sommerblockbustern vom anerkannten Regie-Genie Christopher Nolan (The Dark Knight, Prestige, Memento) sowie der Animationsstube Pixar (Findet Nemo, Wall-E usw. usw.)

Also:

Inception

Toy Story 3

Inception @ Innenstadtkinos Stuttgart

Ein intelligenter Film mit Stil, der die Massen begeistert. Lang nicht erlebt. So viel Beachtung gab's zum Beispiel für Prestige, einen meiner All-Time-Favourites von demselben Regisseur, nicht. In meiner Facebook-Timeline erschienen begeisterte, fast ekstatische "Inception, was ein geiler Film!!!!!!"-Schreie von Menschen, die sonst eher bei Taylor Lautner oder irgendwelchen Tanzfilmen aus der Hood die Besinnung verlieren. Muss also echt gut sein dieser Film!

Und was soll ich sagen. Zunächsteinmal hat Christopher Nolan das, was es für einen Film dieser Art und Qualität braucht: Er hat die Idee. Ihm wohl von seinem eigenen kleinen Mann im Ohr ins Gehir reininceptioniert. Menschen können zusammen träumen, in Träume anderer eindringen, Träume im Traum im Traum im Traum im Traum träumen und dabei Ideen stehlen oder gar pflanzen. Klasse Idee, aus der eine Welt entsteht, in der uns zu Beginn ziemlich lang Regeln erklärt werden, die aber tzrotzdem noch einiges an Platz für tiefergründige Handlung und weitere Ausführungen bieten würde.

Außerdem hat er die Klasse und Kreativität und wohl auch die Kameraführung (unter seinen Fittichen), um so Situationen wie etwa Schwerelosigkeit in einem Hotelgang so unglaublich stilvoll zu inszenieren, dass diese den Eindruck der guten Handlung noch verstärken oder bei Nichtgefallen trotzdem etwas zum genießen bieten.

Nicht zuletzt stimmt meiner Meinung nach auch die Besetzung von vorne bis hinten, ohne Ausnahme. Eine Entdeckung für mich ist vor allem Tom Hardy, der unglaublich viel positiven Charme mitbringt. Aber auch Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page oder Marion Cotillard alle füllen ihr Rollen mit Leben. Dies ist bei den meisten Charakteren, ausgenommen der des Hauptcharakters von Leo, auch nötig. Denn auf dem Papier bzw. eher von dem her was man im Film mitbekommt sind die Figuren mit wenig Leben gefüllt und man erfährt wenig bis gar nichts über ihre Hintergründe. Dies kann man dem Film anlasten, mich hat es wenig gestört, da man wie ich finde mit dem Plot genügend beschäftigt ist, zudem habe ich mich mittlerweile sogar mit einer erzählerischen Interpretation dieser Tatsache angefreundet.

Inception hat also, mal so grob zusammengefasst, die Aufmerksamkeit voll und ganz verdient. Obwohl er mich nicht ganz so komplett euphorisiert zurückgelassen hat wie es oben angesprochener Prestige auch nach dem fünften Mal sehen noch tut, ist es doch ein extrem guter Film, der zwar keinen, wie manch einer vielleicht erwarten könnte, kompletten "Mindfuck" oder "Gamechanger" einbringt, aber doch genug Stoff zum diskutieren, interpretieren und reflektieren bietet. Das immerhin ist ein wenig Schmieröl in die Köpfer der Twilight- und Tanzfilmschauer. Gefällt mir.

9/10

--

Toy Story 3 (3D) @ Innenstadtkinos Stuttgart

Hier kann ich nicht neutral, objektiv, unvoreingenommen oder sonstwas schreiben. Die beiden vorherigen Toy Story Filme gehören zu meinen Lieblingsfilmen sowohl aus meiner Kindheit als auch heute noch, der zweite Teil ist für mich gar das Beste, was je aus den Computern der Animationsstudios dieser Welt rausgelaufen ist.

Nun also, der dritte Teil, der ABschluss, der Reihe, die Spielzeuge im nicht so amüsanten Kindergarten bei der Raupengruppe :D

Alles stimmt wieder: die schon entwickelten Figuren bleiben klasse und liebenswürdig (Buzz Lightyear und Rex!!!!!!), die Neuen fügen sich klasse ein (Bösewichtrosaerdbeerbär, Ken, Theater-Igel), die Gags sitzen wie eh und je und auch Anspielungen auf andere Filme und anderen Kram sind wieder zu entdecken, und auch das Gefühl passt (das Ende *schnief*). Besonders hervorzuheben ist wie so oft bei Pixar die Liebe zum Detail (zum Beispiel Anspielungen auf die beiden ersten Teile), die sich mit allen anderen Aspekten zu einem Film vermischt, den alle, wirklich alle anschauen können und dabei Spaß haben werden.

3D war okay, aber nicht nötig, zumal ich mich weiterhin nicht an die Brillen gewöhnen kann, die entweder nicht immer gut funktionieren oder deren Niveau einfach noch nicht gleichauf mit meinen Ansprüchen liegt.

Obwohl ich die deutsche Synchronisation gar nicht so schlecht wie befürchtet fand (Christian Tramitz sehr gut, Bully Herbig als Woody bemüht, gewöhnungsbedürftig, ganz okay), muss ich ihn nach einmaligem Sehen aufgrund dessen und einfach vom Gefühl her noch ein klein wenig unter dem zweiten Teil einordnen,

9,5/10
 

Tags: 

3D, Christopher Nolan, Inception, Kino, Pixar, Toy Story

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Filme im... März 10
von: M_C |  13.04.2010 20:25:02

Kino:

In meinem Himmel

Männer die auf Ziegen starren

DVD:

Dr. Seltsam oder wie ich lernte die Bombe zu lieben

In meinem Himmel @ Cinemaxx Stuttgart

In "The Lovely Bones", wie In meinem Himmel im Original heißt, war ich zusammen mit meinen Eltern, die den Film gerne sehen wollten, und, Schwabe wie ich bin, dachte ich mir: Für lau lasse ich mir den neuen Film von Starregisseur Peter Jackson (Herr der Ringe, King Kong) sicher nicht entgehen.

Zur Geschichte: In meinem Himmel basiert auf einem Roman und handelt vom Mord an einem jungen Mädchen, Susie, welches von da an aus in einer Art Zwischenwelt zwischen Himmel und Erde das weiter Leben ihrer Familie und die verzweifelte Suche nach ihrem Mörder beobachtet.

Grundsätzlich zu loben ist die Regiearbeit Jacksons. Der Mann weiß einfach, wie er Bilder möglichst eindrucksvoll, passend und berührend komponieren muss, dies war schon bei seinen vorherigen Filme zu sehen. Auch hier zeigt sich wieder sein herausragendes Gespür für Szenenkomposition, etwa bei der Mordszene.

So weiß das Gesamtbild der Szenen "auf der Erde" ganz gut zu gefallen. Trotz Mark Wahlberg, der, obwohl hier als gebrochener Vater ganz annehmlich, wohl nie mehr zum großen Charakterdarsteller wird. Und auch trotz leichtem Hang zu Vorhersehbarkeit und Kitsch, aber das wird zum Glück durch tolle Szenen mit Susan Surandon als kaputte, aber lebensfrohe Großmutter immer wieder aufgefrischt wird.

Etwas saurer stoßen mir da schon die überladene, inkonsequente Darstellung der Zwischenwelt auf (Mal alles bunt im Alice- bzw Parnassus-Style, dann wieder düster-mysteriös?) und vor allem die fehlende Ausarbeitung interessanter Handlungsstränge. Natürlich konzentriert sich alles auf die Suche nach dem Mörder und die verzweifelte Familie sowie Susies Erlebnisse im Himmel, aber gleichzeitig verlaufen das eigentlich wichtige Schicksal von Susies großer Liebe und der höchst interessanten Schwarzhaarigen, die Susies Anwesenheit spürt, fast komplett im Sande. Desweiteren bleibt Susie nur tatenlose (verständlich) und ziemlich blasse, fast emotionslose (da wäre doch sicher mehr aus dem Roman zu holen gewesen) Beobachterin.

Diese Kritikpunkte kann ein Fan des Buches vielleicht widerlegen, aber der Film leidet für mich doch relativ stark an dem allgemeinen Problem von Buchverfilmungen und weiteren, kleinen Mängeln, wobei die auffallend gute, saubere Regiearbeit und das recht stimmige Gesamtbild der Optik und Haupthandlung dies doch wieder zumindest zum Teil wett machen. Meine Art von Film ist's insgesamt aber nicht, muss ich dazu sagen.

6/10

--

Männer die auf Ziegen starren @ Ufa Stuttgart

Ewan McGregor, Jeff Bridges, Kevin Spacey? Allesamt klasse Schauspieler!

George Clooney durchgeknallt und mit Schnauzbart? Immer wieder ein Sahnehäubchen für Filme.

Hippiesoldaten, die sich selbst als Jedikrieger bezeichnen und Ziegen mit Blicken töten können?  Ich will diesen Film sehen!

Dies alles dachte ich mir bei Sichtung des Trailers (*klick*) und war nach ungefähr hundertmaligem Sehen desselbigen aber mal sowas von heiß auf den Film. 

Nun kann man allerdings The Men Who Stare At Goats eine Sache vorwerfen, die vielen Komödien zum Verhängnis wird und mir nach wohl schon iflationärem trailergenuss auch auffiel: Die besten Szenen werden im Trailer verbraten. Leider ist dies der Fall, hätte der gesamte Film das Niveau dieser paar Szenen, dann wäre es ein Meilenstein!

Zum Verhängnis wird diese Tatsache dieser absurden Komödie (bitte keine bissige Satire erwarten, totz Realitätsbezugs!) aber auch nicht ganz, es gibt immernoch genug Brüller auch abseits der bekannten und gängigen Gags, etwa den "Predator", eine unscheinbare Folterwaffe, oder den bei mir bereits in den Alltagsgebracuh eingegangenen Kung-Fu-Angriff "Dim Mak", der zum Tod führt - man weiß nur nicht wann dieser Eintritt. Ist aber auch hinterhältig!

Was bleibt ist einer der grandiosesten Trailer seit langer Zeit und bizarrer Humor, der sicher nicht jedem gefällt. Sollte man aber ein Faible für Hippie- und Durchgeknalltengags haben, dann ist dieser Film eine echte Empfehlung zumindest für den DVD-Kauf, ein absoluter Überflieger aber mit Sicherheit nicht.

7/10

--

Dr. Strangelove or how I learned to stop worrying and love the bomb @ DVD

Langer und komischer Titel, gibt aber schon einen Ausblick darauf, was einem bei Stanley Kubricks Klassiker erwartet.

Und das ist nicht weniger als das für mich perfekte Besipiel, wie eine Satire aussehen sollte. Bissig, mit intelligentem Humor, abgedreht und dadurch gleichzeitig kritisch, gut besetzt (Peter Sellers absolt genial, und das in mehreren Rollen) und auch mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen (hier z.B. allein schon die Grundidee und die Figut des Dr. Seltsam).

Es geht darum, dass ein größenwahnsinniger, paranoider US-General eines Tages sämtlichen Bomber der Vereinigten Staaten auf die Sowjetunion losschickt. Aus verschiedenen Gründen klappt der Rückruf nicht, weswegen sich der Präsident ersteinmal telefonisch an den, unpraktischerweise gerade in trunkenen Feierlichkeiten steckenden, russischen Präsidenten wenden muss. Dr. Strangelove, ein mit wichtigen wissenschaftlichen Informationen, aber auch einem eigenständigem rechten Arm und einer immer noch vorhandenen Ergebenheit zu seinen ehemaligen Nazi-Arbeitgebern ausgestattet, könnte vielleicht helfen, gleichzeitig bereitet sich aber auch schon ein Flugzeug voller patriotischer Rednecks auf den Abwurf vor...

Ich betone hier mal: Dieser Film ist der Wahnsinn. Ich habe selten so gelacht, und hier gibt es keine platten Gags. Was hier allein im Telefongespräch der beiden Präsidenten abgeht ist unglaublich. Brilliante Dialoge und Geschehnisse sowie Charaktere der groteskesten Art und Weise karikieren hier grandios das Militär und die Außenpolitik der damaligen Zeit (1964 erschienen).

Wer Lust auf Satire und intelligenten Humor hat: Must see!

10/10
 

Tags: 

In meinem Himmel, Peter Jackson, Männer die auf Ziegen starren, George Clooney, Dr. Seltsam

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Filme im... Februar 10
von: M_C |  12.04.2010 19:11:01

Sherlock Holmes

Selbstverständlich Kino. Gute Optik des alten London, ein guter Robert Downey Jr. im Zusammenspiel mit Jude Law als Watson. Heraus sticht die gut umgesetzte Action und der tief und überzeugend gezeichnete Charakter von Holmes. Kann man sich ja fast mit identifizieren ;). Gestört hat mich einzig die allgemeine Grundthematik der Geschichte, Schwarze Magie ist nicht so meins.

8/10

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Up In The Air

Wieder Kino, wieder ein toller Hauptdarsteller, diesmal George Clooney als Vielflieger mit interessantem Lebensinhalt. Das ist so ein Film, der mir einfach alles gibt: Klasse Regie, gut ausgearbeitete Dialoge, herausragende Darsteller (George Clooney bringt mich mit einem ein fach Zucken des Mundwinkels zum Lachen), subtiler Humor und zu guter letzt etwas zum Nachdenken, ein paar Gedanken zu Menschen und Leben an sich. Toll, toll, toll. Anschaun!

9/10

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Iron Man

Kurz: Eine der besten Superheldenfilme. Warum? Vor allem wegen Robert Downey Jr. Der Mann ist 'ne coole Sau, und genau als solche schafft er es, Tony Stark aka Iron Man rüberzubringen. Dementsprechend ist auch der Stil des Films, macht sehr viel Spaß zu schauen, vielleicht flacht das Finale etwas ab in Sachen Spektakel, was aber zu verschmerzen ist. Freue mich auf Teil 2!

8,5/10

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Burn After Reading

Agent wird gefeuert, schreibt Memoiren, diese geraten in die Hände von zwei grenzdebilen Fitnessstudiomitarbeitern, die versuchen daraus Profit zu schlagen. Regie von den Coen-Brüdern, also ist eine abgedrehte Handlung mit Missverständnissen und komischen Zwischenfällen vorprogrammiert. Am besten sind die Gebrüder Coen, wenn sie sen Film sich selbst zitieren lassen, ansonsten bis auf einen lustigen Brad Pitt ("Shiiiit. Shiiiit.") und einen fluchenden John Malkovich ("What the Fuck?") nichts besonders herausragendes, aber wirklich gute Unterhaltung mit guten Einfällen.

7,5/10

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Herr Lehmann

Die Geschichte um Herrn Lehmann und wie er den Alltag mit Bier und Weisheiten meistert ist ganz nett, hat mir vor allem mal wieder gezeigt, warum ich Christian Ulmen so sehr mag, insgesamt wirkt der Film aber zu altmodisch und vom Tempo her zu langsam, um höheres zu erreichen als Atmosphäre zu schaffen. Diese kann dann aber bei passendemPublikum (bei mir zum Beispiel) doch noch ankommen, wobei die Geschichte oder die Charaktere an sich leider ein wenig zu belanglos wirken, mehr (nicht versteckte, sondern bemerkbare!) Tiefe hätte gut getan, weiß nicht wie das evtl. bei der Romanvorlage aussieht.

6/10

 

Tags: 

Sherlock Holmes, Up In The Air, Clooney, Downey Jr, Iron Man, Burn After Reading, Herr Lehmann

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Filme im… Januar 10 – 4x Kinder, 1x Erwachsen
von: M_C |  15.02.2010 00:17:39

Für den Januar hatte ich mir von meinem kleinen Cousin ein paar Animationsfilme ausgeliehen, außerdem gab’s einen ‘Horrorfilm’:

Monsters vs. Aliens

Bolt

Horton hört ein Hu!

Shrek der Dritte

The Strangers

Monsters vs. Aliens

Von Monsters vs. Aliens war ich wirklich höchst positiv überrascht. Trotz natürlich kinderfeundlichen Animationszutaten hat der Film alles, was eine gute und intelligente Komödie braucht. Die Story um von der Regierung eingesperrte “Monster”, die eine Alieninvasion abwehren sollen ist zwar  nicht besonders originell oder spannend. Sie ist jedoch gespickt mit tollen humoristischer Einfällen sowie tollen Anspielungen auf allerlei Science-Fiction Filme, bei denen ich mich teilweise wirklich gekringelt habe vor lachen. Zudem begeistern die skurril-sympathischen Charaktere mit tollen (englischen) Synchronsprechern (Seth Rogen als debiler Schleimhaufen, Hugh Laurie (!) als verrückter Kakerlakenprofessor). Alles in allem höchst empfehlenswert.

8/10

Bolt

“Ein Hund für alle Fälle” ist mal Disney Animationsfilm ohne Mitwirken des grandiosen Pixarstudios, aber auch so machen sie einen ganz akzeptablen Jobs. Bolt weiß in genau den Disziplinen zu überzeugen, in denen Monsters vs. Aliens ein wenig abfällt: Die Animationen und Effekte sind wirklich schön anzusehen und es gibt eine recht interessante Grundidee: Bolt ist ein Hund, er spielt zusammen mit seinem Frauchen die Hauptrolle in einer Actionserie. Innerhalb der fiktiven Serie hat er Superkräfte, mit denen er auch in der realen Welt versucht, sein Frauchen zu beschützen und die fiesen Katzen des “Bösewichtes” zu vertreiben. Als er zufällig in das wirklich Leben gerät, lernt er langsam, dass er garnicht so super ist.

Bei allen positiven Aspekten, bei denen auch noch der tolle Hamster-Sidekick Rino zu erwähnen wäre, bleibt aber immer noch eine vorhersehbare Geschichte und der ständig präsente, klebrige Disney-Zuckerguss zu bemerken. Trotzdem einen Blick wert.

7/10

Horton hört ein Hu!

Die an sich süße Idee eines Elefenaten, der eine Miniaturwelt mit Minaturmenschen vor den ignoranten Dschungelbewohnern beschützen will, ist für mich nicht ganz glücklich umgesetzt. Animationstechnisch auf Durschschnittsniveau, gute Nebencharaktere werden nicht konsequent geung verwendet und das Aussehen der “Hus” und dem Hauptbösewicht, dem Känguruh” stören mich, sieht meiner Meinung nach einfach abstoßend komisch aus, ganz irrational begründet. Dank der netten Elefanten und der klar erkennbaren Moral am Ende für Kinder sicher durchaus interessant und relevant, für mich nicht unbedingt etwas. Ausnahmsweise objektiv gesehen:

6/10

Shrek the Third

Der dritte Shrek-Teil, und so langsam sind Verschleißerscheinungen zu sehen. Keine Spannung, die Gags zünden nicht mehr so wirklich, die wenigen für mich erkennbaren Satireversuche gehen meiner Meinung nach daneben (Merlin als verrückter Zauberer…ja, lustig, is klar) und auch sonst passt irgendwie nichts so richtig. Schadem Teil 2 war toll, hier hab’ ich mich wirklich gelangweilt.

3/10

The Strangers

Jetzt das Kontrastprogramm zur Animationsfröhlichkeit: Horror, FSK 18, “Unrated”. Da erwartete ich mir eigentlich gute Unterhaltung und leichten Grusel, wurde aber komplett enttäuscht. Ich dachte eigentlich, bei dem Gerüst “Pärchen allein daheim, Killer wollen rein” kann man nicht viel falsch machen. Und eigentlich beginnt es ganz gut, das Paar hat einen interessanten Hintergrund, und es gibt sogar eine grandios gute Einstellung, in der ganz subtil versteckt echter Grusel aufgebaut wird.

Davon abgesehen passiert aber nicht. Plumpe Schockeffekte. Fehlender Tiefgang. Dazu nichtmal eklige Morde oder sonstiger Gore. Vorweggenommenes Ende. Und wo zur Hölle bleibt denn die Motivation der Täter? Wir erfahren nicht, warum die das tun. Das stört.

“Ein Höhepunkt des Horror-Kinos, der Hochspannung mit ausgefeilter Optik und psychologischem Tiefgang verbindet” verspricht der Verpackungstext. Die ausgefeilte Optik muss ich dem Film wirklich zu gute halten, bis auf den erwähnten guten Beginn ist das hier aber eine der wenigen Fehlinvestitionen in meiner Sammlung.

4/10

 

Tags: 

Animation, Bolt, DVD, Horton hört ein Hu!, Monsters vs. Aliens, Shrek der Dritte, The Strangers

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