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Film und Fernsehen

Autor: M_C
Bewertung: 6,00 | 2 Stimmen
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Filme im... Dezember 09 - DVD
von: M_C |  11.01.2010 19:08:05

Wie auch im Kino habe ich von der Silberscheibe drei Filme gesehen.

Identität

Nick and Norah's Infinite Playlist

Ice Age 3



Identität (Extended Version, deutscher Ton)

Ein Psychothriller mit einem wirklich interessanten Konzept. Einige sich komplett Unbekannte kommen in einer stürmischen Nacht durch Zufall oder was man als Zufall bezeichnen möchte in ein Motel. Darunter eine Exprostituierte, ein Chauffeur/Excop mit divaesker Schauspielerin, ein Pärchen mit ein wenig Stress und ein Gefangenentransport. Alle dieser Charaktere haben mehr oder weniger interessante Hintergründe, die mal mehr, mal weniger gründlich beleuchtet werden, keine Personen ist aber wirklich besonders stark oder so interessant gezeichnet, das man wirklich mehr wissen möchte oder sich gar mit ihnen identifizieren kann.

In und um dieses Motal entwickelt sich eine recht Spannende Handlung im einen herumlaufenden Killer, gewohntermaßen stirbt einer nach dem anderen, und das auf immer mysteriösere Art und Weise. Den Helden- und Ermittlerpart übernimmt hier ein solider bis guter John Cusack, die sonstigen Schauspieler stören zumindest nicht.

Parallel zu dieser Haupthandlung läuft noch eine Nebenstory um einen Serienkiller und seine Verurteilung. Einzelne Szenen werden hier immer wieder eingestreut, und je weiter der Film fortschreitet, umso mehr wird klar das beide Handlungsstränge irgendwie miteinander verknüpft sind.

Nach etwa zwei Drittel folgt dann auch die unumgängliche Wendung. Nach meinem geschmack wirklich interessant und gut konstruiert, tolle Idee, und sicher auch überraschend wenn man es nicht schon kommen sieht bzw. nach einw enig Überlegung den gedanken im Kopf hat, bei mir war dies der Fall. Spätestens beim Abspann sollte sich aber jeder entweder auf die Schulter klopfen ("Hab ich's doch gewusst") oder die Hand vor den Kopf schlagen ("Hätt ich aber auch drauf kommen können"). Tut der Qualität der Idee und ihrer Ausführung keinen Abbruch, allgemein kann man die Regiearbeit hier wirklich positiv hervorheben.

Ein grundsolider Film also, der in seinem Genre sicher keine Bäume außreist, denn ein Spannungsbogen ist trotz oder wohl gerade wegen dem "alle 10 Minuten stirbt einer"-Konzept nicht ganz vorhanden. Dafür wissen wie schon gesagt die Regie und und die Idee hinter allem wirklich zu überzeugen.

7,5/10 Punkte

P.S.: Ich empfehle wirklich allen, schaut die erweiterte Version. Deren Ende ist nämlich nochmal ein Sahnehäubchen, der normale Cut endet mir im Vergleich dazu ein wenig zu harmlos.


Nick and Norah's Infinite Playlist (Originalton)

Nick and Norah's Infinite Playlist, zu deutsch "Nick and Norah - Soundtrack einer Nacht", ist ein Film ganz nach meinem Geschmack:

Michael Cera (u.a. Juno) spielt den sympatischen Typen, der geniale Mixtapes zusammenstellt. Dies tut er in letzter Zeit allerdings vor allem herzschmerzerfüllt für seine Exfreundin, den bei den Mädels hat er nicht allzu viel Erfolg. Zu allem Überfluss schmeißt die Empfängerinnen die wertvollen CDs auch noch in den Müll. Von da sammelt sie Norah (süß und unglaublich überzeugend: Kat Dennings) auf und ist total von der Musik begeistert.

Eines Nachts wird dann ein geheimer Konzertgig von aller (fiktiven) Lieblingsband "Where's Fluffy" angekündigt, und alle begeben sich auf die Suche:

Nick mit seinem auseinanderfallenden Kleinwagen, seine collen schwulen Bandkollegen in ihrem Van, Norah mit ihrer komplett besoffenen Freundin und Nicks Ex mit ihrem neuen Boytoy, eigentlich mit dem Ziel, Nick nocheinmal rumzukriegen.

Die Suche nach dem Auftritt rückt aber mit der Zeit in den Hintergrund, es entwickelt sich eine verrückte Nacht, Nick und Norah kommen sich näher, naja ihr wisst schon wie das in solchen Filmen abläuft. Das Besondere und für mich faszinierende: Musik spielt immer eine Hauptrolle, sei es in Anspielungen in den Dialogen oder in Form des hervorragenden Soundtracks, und die Handlung ist natürlich auch darauf zugeschnitten. Sowas gefällt mir.

Geffallen tut mr auch Kat Dennings als Norah, die so gut aussieht und so gut spielt und überhaupt. Definitely made my day/movie. Ihr Pendant Michael Cera spielt halt das, was er immer spielt und auch kann: Den leicht trotteligen, aber herzensguten Seitentyp. Im Moment stört es mich noch nicht, mal schauen ob er in Zukunft auch mal was anderes spielen kann.

8/10

Ice Age 3

Netter Animationsfilm, auf jeden Fall besser als die ersten beiden. Diesmal geht's ins geheime Dinosaurierland, Sid das Faultier ist als Dinosauriermama echt nett. Die Mammutfamilie ist auch echt knuffig und so. Einen echt coolen neu eingeführten Nebencharakter gibt's diesmal, echter Bad-ass, find ich gut. Scrat ist wie immer das Higlight und recht lustig.

Nette Witze, weniger netter Slapstick, insgesamt aber nette Unterhaltung.

Viel "nett" hier, auf jeden Fall aber netter und besser als die ersten beiden Teile, joa. Die erste Animationsfilmreihe bei der ich meine, dass die Teile besser werden (Shrek *hust*).

6/10


 

Tags: 

Identität, Nick und Norah, Michael Cera, Ice Age

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Filme im... Dezember 09 - Kino
von: M_C |  05.01.2010 23:03:40

Dezember ist Kinomonat:

Avatar - Aufbruch nach Pandora

Zombieland

Zweiohrküken


Avatar - Aufbruch nach Pandora, 3D @ UFA-Palast Stuttgart

James Camerons (Terminator, Titanic) Großprojekt, lange erwartet, groß gehypt, nun mit entsprechend großen Erwartungen endlich in unseren Kinos.

Wer noch nichts davon mitbekommen hat der schäme sich zunächst einmal für seine Unwissenheit, bekommt nun aber eine kurze Einführung:

Weit in der Zukunft: Ein an den Rollstuhl gefesselter Ex-Marine (Sam Worthington, u.a. Terminator 4) wird auf den Planeten Pandora gebracht, um dort für seinen verstorbenen Bruder am AVATAR-Programm teilzunehme-n. Das AVATAR-Programm macht folgendes: Der Geist der Person wird in den eigens dafür gezüchteten Na'Vi Körper verfrachtet, dieser kann nun gesteuert werden. Na'Vi sind die außerirdischen Ureinwohner von Pandora, 3 Meter große, blaue, humaniode Wesen. Was wollen nun die Menschen auf diesem Planeten? Was auch sonst als ihn ausbeuten. Da haben die naturverbundenen Na'Vi natürlich etwas dagegen, deshalb soll unser Held im Körper seines Avatar ihr Vertrauen gewinnen usw., allerdings verliebt er sich und es kommt zum unvermeidbaren Konflikt...

Das Handlungsgerüst ist solide, aber nichts Besonderes. Natur-Technik-Konflikte und Ausbeutungsthematik sind nichts Neues, und auch Überraschungen im Verlauf des Filmes findet man vergeblich, alles ist ziemlich vorhersehbar. Die Charaktere wissen zu gefallen, entsprechen teilweise auch bekannten Stereotypen, sind aber gut und passend dargestellt. Speziell Sigourney Weaver als kumpelhafte Forscherin fand ich super ("Ich brauch ne Zigarette. Verdammt nochmal, wo sind meine Zigaretten!").

Wenn man aber keine ausgefeilte Handlung oder besonders fesselnde Charaktere erwartet, und das sollte man bei Avatar definitiv nicht, den erwartet so einiges im visuellen Bereich. Hinsetzen, 3D-Brille auf, genießen. James Cameron schafft es wirklich, seiner Ankündigung einer Technikrevolution Taten folgen zu lassen. Der gesamte Film ist auf 3D abgestimmt, welches nicht nur Gimmick ist wie bisher. Wir sehen in den Raum hinein, fühlen die Explosionen vor unserem Gesicht und gehen auf Entdeckungsreise in der dichten Natur von Pandora, und ein paar absolute Höhepunkte sind auch dabei (große Schlachten, große brennende Bäume, große Flugreptilien). Einfach beeindruckend und umwerfend, vor allem wenn man sich bewusst macht dass so ziemlich alles (also bis auf die Szenen im Quartier der Menschen) computergeneriert ist, aber soooo gut aussieht und nicht künstlich wirkt.

Umwerfend ist auch das Konzept der Welt Pandora an sich. Angelehnt an unsere Erde, aber doch voller Phantasie wird hier alles an Kreativität verbraten was der Geschichte vielleicht fehlt. Die Welt der Na'Vi ist stimmig, aus einem Guss und wirklich wirklich interessant, da ist noch Stoff für Spin-Offs, Sequels etc. en masse vorhanden.

Für die Bewertung möchte ich also Inhalt und Optik komplett getrennt sehen, in meinen 3D-geschädigten Augen geht das hier einwandfrei.

Die Geschichte und alles was dazu gehört wären mir 6/10 wert, und dieses visuelle Spektakel, nein Feuerwerk , nein dieser visuelle Big Bang der hier abgefeuert wird sind natürlich glatte 10/10.

Macht insgesamt

8/10 Punkte     Filmstarts.de-Kritik: 8/10    Bei filmszene.de: 10/10

Zombieland @ UFA-Palast Stuttgart

Zombielands Eröffnungssequenz sind verschiedene Szenen, in denen Zombies Menschen killen, aufgenommen in Superzeitlupe, unterlegt mit Metallicas For Whom The Bell Tolls. Sobald dieser Song einsetzt und man den ersten Zombie Blut spucken sieht sollte man(n), vorausgesetzt minimal actionbegeistert und unetrhaltungsaffin, begeistert sein.

Sollte dies nicht der Fall sein, dann müssten spätestens die immer wieder clever eingebauten Zombieüberlebensregeln des Hauptcharakters (Nr.1: Fitness!; Nr.4: Anschnallen!; ...) oder die brüllend komischen Oneliner seines Compagnons, dem zombiekillenden Raubein (Woody Harrelson!) dafür sorgen. Oder die beiden toughen Schwestern inkl. der aufreizend hübschen Emma Stone, die das ungleiche Männerduo auf ihrem Weg durch das leergefutterte Amerika=Zombieland trifft. Oder vielleicht die stylischen, blutigen, aber nie übertriebenen Zombiekill (hallo? FSK 16?!).

Und wenn das alles noch nicht ausreicht, dann kommen einer der (für mich) besten und lustigsten Gastauftritte der Filmgeschichte oder grandiose popkulturrelle Anspielungen ("Das Beste an Zombieland? Keine Facebook Statusupdates mehr") daher und machen den Spaß perfekt.

Ein durchweg gelungener Film, auf den jeder, der auch nur ein bisschen mit Zombies und Humor anfangen kann, einmal einen Blick werfen sollte!

8,5/10 Filmstarts.de-Kritik: 9/10  Bei filmszene.de: 8/10

Zombieland Intro:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=PE4Zj9s48XQ]

Zombieland Trailer:

[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=M-cIjPOJdFM]

Zweiohrküken @ Gloria Stuttgart

Zweiohrküken ist bekanntermaßen der Nachfolger von keinohrhasen. Den fand ich eigentlich ganz gut/okay. Den hier weniger. Es wird eigentlich wenig neues geboten: die Story ist halt Liebeskomödien-Einheitsbrei, und wenn mal ein (vorhergesehener) Wendepunkt kommt, so wird die Stimmung durch einen anscheinend random gestarteten 0815-Schmalzchartpopsong zerstört. Ich saß wirklich vor der Leinwand und hab Songbingo gespielt. "sooooooo, jetzt startet's. Die Sexwitzchen sind leider auch nicht mehr so treffend wie beim Vorgänger, und wenn jemandem ein Beutel voller Exkremente ins Gesicht fliegt kann ich leider auch einfach nicht mehr lachen, tut mir Leid.

Immerhin hat es "Mastermind" Til Schweiger aber geschafft, gute deutsche Schauspieler zu verpflichten. Nora Tschirner ist einfach zuckersüß, Matthias Schweighöfer mag ich sowieso, und auch der Till selbst macht's ganz ordentlich. Außerdem wären da noch Heiner Lauternach und Uwe Ochsenknecht zu nennen, die in lustigen Nebenrollen sozusagen Jürgen Vogel beerben.

Und grundsätzlich bin ich für diese Art Film ja zu haben, also großzügige

5/10

 

Tags: 

3D, Avatar, James Cameron, Zombieland, Zweiohrküken

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Filme im... November 09
von: M_C |  09.12.2009 17:48:45

Den November über durfte ich einen Freimonat Sky genießen und habe dementsprechend dort Filme geschaut:

Funny Games U.S.

Wanted

Kung Fu Panda

Funny Games U.S.

Mh? U.S.? Wir mögen keine komischen  Zusätze und Abkürzungen in Filmtiteln! Nun ja, ursprünglich wurden die lustigen Spiele in Österreich gespielt. Hierbei handelt es sich um ein Remake aus den Vereinigten Staaten, das auch in selbigen spielt, allerdings zeichnet der gleiche, österreichische, Regisseur verantwortlich.

Funny Games ist vom Prinzip her eigentlich ein klassischer Horrorfilm/Psychothriller, Subgenre „Kilelr mit derber Psychose mägen Foltern und Quälen“. Ein Ehepaar (Naomi Watts und Tim Roth) will mit seinem kleinen Sohn Urlaub im schmucken ferienhäuschen am See machen, wird dabei aber von zwei perversen Jungschnöseln gestört, deren Hobby es ist, leute zu psychisch foltern, physisch zu quälen und anschließend zu entsorgen.

Nach ein wenig Vorgeplänkel kommt es zu einer Wette: Die beiden Psychos wetten, dass die Familie in 12 Stunden nicht mehr am Leben sein wird. Es entwickelt sich dann eine recht spannende Geschichte, die allerlei brutale, berstörende, aber auch ein wenig übertriebene und absurde Spielchen sowie das Zusammenspiel der beiden Störenfriede in den Mittelpunkt stellt. Gerade dieses Zusammenspiel hat mich an Funny Games fasziniert, beide Charaktere sind nämlich gut und interessant ausgearbeitet, haben ihre Eigenheiten und kommen vor allem einfach überzeugend krank rüber. Als Liebhaber verstörter, kaputter, wahnsinniger Charaktere natürlich ein fest für mich, hier zuzuschauen.

Leider gibt es zwischendrin etwa 20 bis 30 Minuten, die völlig belanglos und viel zu lang gezogen wirken, so wird dem Film unnötigerwise das Tempo genommen und man fühlt sich als Zuschauer vielleicht sogar ein wenig veräppelt. Ich zumindest habe mich gefragt was das denn jetzt soll.

Dieser wirklich ärgerliche Teil des Films gleicht sich auf der Pro/Contra-Waage in etwas aus mit den tollen Charakteren. Hinzu kommen dann noch Elemente, bei denen sich der Film selbst nicht wirklich ernst nimmt und die einfach komplett absurd und over the top sind. Stichworte wären hier Musik und Rewind-Taste.

Ob man damit nun etwas anfangen kann oder nicht ist eine Frage des persönlichen Geschmacks, aber da dies ein subjektives Weblog ist, ergibt sich bei mit in der Summe aus solider Geschichte, klasse Charakterzeichnung, bescheuerter Längen und stilistisch interessanten ELementen eine Wertung von

7/10 Filmstarts.de-Kritik: 8/10   Bei filmszene.de: 4/10

Wanted

*Kopf abschalten, gemütliche Hose an, Bier, Chips oder ähnliches auf den Tisch, Mann sein*

*Rational-Modus an, auf Logik in Filmen bedacht, Aversion gegen abgedrehten Scheiß*

Angelina Jolie, Haut… Geil! Uninteressant

Waffen, absurde Action und  harte Gewalt…  Cool!  Wie blööööd

Eine asburde, total unlogische Schickalsgeschichte…  Egal!   Ach wie idiotisch und störend

Um die Ecke schießen… Krass!  Hä? Ich schalt gleich ab, das geht ja garnich!

Ein etwas hanebüchener Twist in der Story… Wär ich nie drauf gekommen, wow, überraschend!  Hab ich schon kommen sehen, wie dumm

Gut gefilmte Verfolgungsjagden, aber völlig überdreht… Boah, nicht schlecht! Sieht ja gut aus, aber das geht doch alles nicht!

An diesen Film bin ich eindeutig als ersterer Typ rangegangen und wurde als Fan von Crank und Shoot ‘em Up auch nicht enttäuscht, ich musste oft ob der unglaublich abgedrehten, harten Actionsequenzen lachen, im positiven Sinne. Allerdings wird bei Wanted nicht diese Stilsicherheit erreicht wie in den beiden anderen Beispielen, und die „Storyüberraschung“ war auch Schmarrn, aber hey, sie schießen um Ecken und es ist Angelina Jolie, die aus einem Bad steigt!

7,5/10 Filmstarts.de-Kritik: 6/10   Bei filmszene.de: 7/10

Kung Fu Panda

Kung Fu Panda handelt von knuddeligen, trotteligen, schwarz-weißen Pandabären Po, der eine Gans zum Vater hat (wie jetzt) und in dessen Nudelsuppenrestaurant arbeitet. Po möchte aber viel lieber ein megastarker KungFuKämpfer sein. Und wie es der Zufall, das Schicksal oder auch der unbändige Wille (mit dem man ja alles erreichen kann, Kids!) so will, wird Po zum legendären Drachenkrieger ernannt. Als solcher soll er gemeinsam mit einer Schlange, einem Affen, einer Tigerdame, einer Gottesanbeterin und einem Kranich den bösen bösen Exschüler vom KungFuMeister besiegen. Da Po aber nur ein dicker fetter Panda ist muss er erst trainieren, zu sich selbst finden und natürlich merken, dass man mit festem Willen jeden Wunsch erreichen kann (denkt dran, Kids!).

Dieses extreeeeeeeeeeeeem langweilige Grundgerüst wird zum Glück nicht nur mit kinderfreundlichen Slapstickgags ausgefüllt, sondern auch mit guten Kampfanimationen (ist natürlich ein Animationsfilm) und ein paar coolen Sachen wie dem Schildkrötenmeister und der Anfangssequenz, in der in Zeichentrick gekämpft wird und „awesome“ gesagt wird. Hebt den Film immerhin noch auf „kann man mit den Kids oder jüngeren Geschwistern oder Babysitterkindern oderoderoder anschauen wenn die drauf bestehen“.

5/10 Filmstarts.de: 6/10   Filmszene.de: 6/10

 

Tags: 

Funny Games, Wanted, Kung Fu Panda

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Filme im... Oktober 09
von: M_C |  15.11.2009 17:04:02

Da wir jetzt schon Mitte November haben und ich zu nichts komme, handele ich die zahlreichen Oktoberfilme jetzt mal knapp ab. Einmal Kino und einige DVDs gab es:

Carriers

Memento

Cloverfield

Wall-E

Elizabethtown

Carriers @ UFA Palast Stuttgart

Ausgangssituation bei Carriers: Ein Virus hat große Teile der Menschheit ausgerottet, nur wenige Überlebende kämpfen um ihr leben. Einer Gruppe von Überlebenden folgt man in Carriers. Diese besteht aus einem Liebespaar, dem Bruder der männlichen Hälfte aus diesem und einer Freundin. Zusammen wollen sie die Küste erreichen, um dort in Ruhe die Ruhe zu Ende erleben zu können. In einer Struktur mit Elementen aus Roadmovie und Episodenfilm entspinnt sich eine nette Schocker-bisschen-Psychohorror-Geschichte mit guten Momenten, den erwarteten Problemen  à la „helfen wir dem kleinen, infizierten Mädchen?“, „was wenn sich einer von uns infiziert?“ und so weiter. Reiht sich gut in das Genre ein, wird nicht langweilig, ohne dabei etwas besonderes zu sein und bekommt

7/10 Punkte

Memento @ DVD

Was machst du, wenn du dich an jemandem per Mord rächen willst, aber kein Kurzzeitgedächtnis hast? Du schreibst dir alles auf, machst Fotos und so weiter. So macht das auch der Hauptcharakter hier, er hat ein ausgeklügeltes System aus Zetteln, Fotos, Tatoos und dem unbedingten Willen nach Vergeltung aufgebaut, um sein Ziel zu erreichen. Dabei gibt es dann noch ein paar mysteriöse Personen, von denen man nie so recht weiß, was sie denn wollen: helfen oder schaden?

Memento ist etwas anstrengend zu schauen, das liegt an der unkonventionellen Erzählstruktur: Das Geschehen wird rückwärts erzählt. Nichts für nebenbei also. Wer dran bleibt, wird aber mit einer interessanten Geschichte und einem Nolan’schen Übertwist zum Ende belohnt. Und diese Belohnung ist es echt wert!

9/10

Cloverfield @ DVD

Cloverfield war für mich sehr erfrischend. Keine RomCom, keine Endzeitaction, kein Polizeithriller. Ein Monsterfilm! So richtig mit Stadtzerstörung und allem! Ui, der Kopf der Freiheitsstatue fliegt in den Häuserblock! Das alles gefilmt aus der Sicht einer wackeligen Handkamera aus der Sicht eines etwas wackeligen Trottels. Recht nette Charaktere, deren Hintergrundgeschichte sie noch sympathischer erscheinen lässt. Beklemmende Atmosphäre = klasse Atmosphäre. Hints zu den Hintergründen der Katastrophe im Film. Alles das ist toll, und dann noch dieses Monster! Geiler Film, die ersten zwanzig Minuten könnten eher langweilen, danach werden aber wohl nur Steine ungerührt auf dem Stuhl sitzen, äh liegen bleiben.

9/10

Wall-E

Ein Pixar-Film, entsprechend hohe Erwartungen hatte ich an Wall-E.  Ich könnte hier ewig schwärmen, aber mal nur so viel:

Allein die Anfangssequenz, die ohne Dialoge auskommt, ist grandios, als Eva, Roboter Nummer 2, auftaucht wird es nur noch besser. Alles ist zuckersüß, also nichts für die „Zeichentrick, Pixar und so ist scheiße“-Leute. Die Musik von Michael Giacchino ist genial. Grandiose satirische Kritik an den faulen, bequemlichen Säcken unserer Gesellschaft. Tausend Kleinigkeiten und Details, die alles abrunden.

Leider ist die Story an sich meiner Meinung nach nicht ganz auf dem Niveau von Ratatouille oder Oben, aber die Optik und allgemeine Stimmung bringt Wall-E noch auf das Niveau von Ratatouille, und das sind

9/10 Punkte

Elizabethtown

Eine der romantischen Komödien die ich mag: Verrückte Nebencharaktere, liebenswerte Hauptdarsteller, am Ende geht alles ein wenig over the top. Orlando Bloom’s Charakter versaut sein erstes eigenes Schuhdesign, wird gefeuert und muss seinen Vater in seiner Heimatstadt beerdigen. Im „geht’s aber gut“. Im Flugzeug lernt er die Frohnatur Kirsten Dunst kennen, und los geht’s. Wirklich verrückte Situationen, ein ewiges Telefongespräch mit Sonennaufgangstreff, Lnyrd Skynyrd’s Freebird im Regen und ein Raodtrip zum Glück mit der roten Kappe haben mich voll überzeugt. Schöner Film, und Orlando Bloom ist hier sooo toll! Gott ich hör mich an wie ein Mädchen…mh…okay: Kirsten Dunst sieht gut aus mit dem roten Käppchen, Jungs ;)

8/10

 

Tags: 

Carriers, Memento, Cloverfield, Wall-E, Elizabethtown

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