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Film und Fernsehen

Autor: M_C
Bewertung: 6,00 | 2 Stimmen
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Filme im… Juni 09
von: M_C |  20.07.2009 16:46:10

So, auch diesen Monat hab ich wieder ein paar Filme gesehen die mal kurz rezensiert sein wollen, und zwar waren das:

Illuminati – Angels and Demons

Keine Lieder über Liebe

Jungfrau, 40, männlich, sucht…

Garden State


Here we go…

Illuminati – Angels and Demons @ Ufa-Palast Stuttgart

Eine Buchverfilmung, bei der mir schon der Vorgänger (bzw. das Buch eigentlich der Nachfolger) nicht sonderlich gefallen hat. Und hier kommt es noch ein wenig dicker. Von der Handlung will ich nicht groß anfangen, das Buch fand ich eigentlich sogar ein wenig spannender als Sakrileg/Da Vinci Code.

Man merkt dem Film das große Budget an, allerding meiner Meinung nach an den falschen Stellen. Eine bombastische CGI-Kamerafahrt durch einen Teilchenbeschleuniger…Braucht kein Mensch, interessiert keinen. Kameraflüge über den Vatikan..hübsch, braucht der Film aber auch nicht. Allgemein gefiel mir die Kameraarbeit überhaupt nicht, zu komische Schnitte und allgemein. Ein einziges Mal haben mir die Technik und das Prinzip der “großen Bilder” gut Gefallen, und zwar beim “großen Knall” gegen Ende.

Auch mein Lieblingsschauspieler Tom Hanks wirkt viel behäbiger als noch im Da Vinci Code, vielleicht nagt langsam ein wenig das Alter an ihm, ich weiß es nicht, und auch die Synchro hat’s mir ein wenig versaut. Die obligatorische Begleiterin bleibt komplett blass.

Der interessanteste Darsteller, der Assassine, wird gezeigt, auch sein Charakter kurz angedeutet, aber eben nicht mehr, nicht vertieft. Ein weiterer Charakter, der Chef von CERN, der im Buch u.a. auch zur Spannung beiträgt, fehlt komplett.

Lichtblicke sind Ewan McGregor als Camerlengo udn die Erzählweise per Fernsehreporter, was meienr Meinung nach ruhig öfters hätte verwendet werden dürfen.

Hollywood-Kino, das mich enttäuscht hat, teilweise war ich sogar ein wenig gelangweilt.

4/10 Punkte   Filmstarts.de-Kritik: 4/10

Keine Lieder über Liebe @ DVD

Eins vorweg: Der Film hatte schon bevor ich ihn gesehen hatte ein Stein im Brett, dank Jürgen Vogel (Schauspieler), Thees Uhlman (Sänger von Tomte) und Marc Wiebusch (Sänger von Kettcar). Die sind zusammen mit anderen tollen Musikern im Film die “Hansen Band” und haben sogar eine echte Platte aufgenommen, mit Vogel als Sänger, was einfach toll ist (*klick*).

Aber zum Film. Der ist als Dokumentation über eben jene Hansen Band aufgezogen. Tobias Hansen (vom guten Florian Lukas gespielt), dreht diesen Film. Eigentlich, um die Band beim Touralltag zu begleiten. Aber auch, um herauszufinden ob sein Bruder Markus (Vogel) etwas mit seiner Freundin (Heike Makatsch) hatte.

Das ganze spinnt sich natürlich zum großen Beziehungs- und Familiendrama, immer begleitet von der tollen Msuik und Einspielern von den Konzerten der Band in kleinen Clubs.

Große Action, überraschende Wendungen, tolle Kameratechnik oder sonstiges braucht man hier nicht erwarten. Alles bleibt ruhig, alles ist von vornerein klar, alles ist aus Sicht von Handkamera gedreht. Was man aber bekommt sind tolle Dialoge, voll von kontroversen Diskussionen, Weisheiten und Erkenntnissen über die Liebe und das Leben. Hört sich schmalzig an, ist aber doch toll.

Ein Nischenfilm, der, wenn man die Musik mag und sich darauf einlässt, durchaus berührt, ohne ganz große Begeisterung auszulösen.

7,5/10 Punkte   Filmstarts.de-Kritik: 7/10   Bei Filmszene.de: 2/10

28. 6. 09: Jungfrau, 40, männlich sucht @ RTL

Hier mach ich’s mal kurz: Gute Grundidee des 40jährigen Mannes, dessen nerdige Freund ihm mal zum Sex verhelfen wollen. Steve Carrel als der bessere Adam Sandler oder Ben Stile, mein Liebling Seth Rogen in einer weniger überzeugenden Nebenrolle, einige gute Gags,  einige schlechte, Romanze so lala, alles in allem also

5,5/10 Punkte    Filmstarts.de: 7/10   Filmszene.de: 6/10

29. 06. 09: Garden State @ DVD, im englischen Originaltitel

Hier handelt es sich mal wieder um einen Indie-Film, eine dieser kleinen Dramedys à la Juno oder Alles ist erleuchtet, wie ich sie in letzter Zeit so gerne sehe.

Das Drehbuch stammt aus der Feder von Zach Braff, der als JD aus Scrubs bekannt sein sollte. Gleichzeitig führt er Regie und spielt die Hauptrolle, eine echte Energieleistung also. Könnte schief gehen, dem ist aber nicht so, denn Braff zeigt in der Rolle des Andrew “Large” Largeman, dass er richtig gut schauspielern kann.

Andrew lebt allein in Los Angeles, hat seine Familie seit Ewigkeiten nicht gesehen, denn er ist zerstritten mit seinem Vater. Doch als der eines Tages anruft und Andrew über den Tod seiner Mutter informiert, kehrt dieser in seine alte Heimat zurück.

Dort trifft er alte Freunde wieder, allesamt verrückte, aber sympathische Charaktere, feiert Partys und lernt schließlich Sam kennen. Sam, gespielt von der zauberhaften Natalie Portman, ist eine aufgeschlossene, immer lächelnde junge Frau. Dank ihr löst sich Andrew, der aufgrund bestimmter Ereignisse uns Verwicklungen innerlich versperrt zu sein scheint, aus seiner Lethargie, und eine zum Glück überhaupt nicht kitschige Liebesgeschichte entfaltet sich.

Es geht aber in erster Linie nicht um die Liebe, sonderm darum, was man aus seinem Leben machen sollte, und wie man mit allem umgehen sollte. Dies wird mit skurillen Charalteren, komischen Situationen, zwei guten Hauptdarstellern und einem hervorragenden Soundtrack begleitet.

Vorhalten kann ich, subjektiv gesehen, dem Film, dass er zu schnell vorbeigeht. Nacg 98 Minuten kommt das Ende, und ich fragte mich erstmal “Huch, ist doch noch gar nicht so viel passiert”. So lebt der Film also nicht unbedingt von der Handlung, aber vom Gesamtbild, dass durch die vorhin genannten Faktoren und die Grundbotschaft und -Stimmung entsteht.

8,5/10 Punkte    Filmstarts.de-Kritik: 10/10    Bei Filmszene.de: 9/10

 

Tags: 

Illuminati, Keine Lieder über Liebe, Jungfrau, 40, Garden State

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Filme im... Mai 09
von: M_C |  20.07.2009 16:44:45

Hier die Filme die ich in der letzten Zeit gesehen habe, inklusive kurzer Meinung:

Das Parfum

Alles ist erleuchtet

Prestige

Matrix


01.06.09: Das Parfum – Geschichte eines Mörders @ Sat.1

Das Buch habe ich nicht gelesen, kannte die Story im Detail daher vorher nicht und hatte auch keine Erwartungen. Erzählt wird die Geschichte von Jean-Baptiste Grenouille, der das besondere Talent hat, Gerüche zu erkennen, zu identifizieren und sich daran zu erinnern. Als Kind wird er weggeben, landet bei einem Gerber und später bei einem Parfumeur. Als er den Geruch eines schönen Mädchens aufnimmt, folgt er ihr und tötet sie. Er will die Gerüche schöner Frauen konservieren und für ein Parfum verwenden, also lernt er das Handwerk und wird zum Serienmörder.

Der Film glänzt zunächst durch die schäne Darstellung des Settings, dem 18. Jahrhundert in Frankreich. Die Aufnahmen der Stadt udn auch die Kostüme haben mir sehr gut gefallen. Auch die schauspielerischen Leistungen können sich sehen lassen: da haben wir Newcommer Ben Wishaw, der den verwirrten, hier als fast bemitleidenswert dargestellten Mörder Grenouille und seine Fähigkeit überzeugend spielt. Zusätzlich noch Dustin Hoffman in einer eher kürzeren Rolle als Grenouilles Lehrmeister und den Typ, der Snape in HP spielt, als Gegenspieler.

Der stimmige Stil des Films und die Schauspieler sind also auf der positiven Seite, weniger gefallen haben mir der allgemeine Erzählstil, der mir ein wenig zu trocken, ohne Gefühle und (zu) oft per Erzähler ausgefallen ist. Außerdem hätte das Thema der Gerüche etwas besser hervorgehoben und herausgerabeitet sein können. Die Geschichte an sich gefiel mir recht gut, auch wenn ich den Vergleich zur Vorlage nicht habe.

Von mir 7/10 Punkte.  Filmstarts.de Kritik: 6/10     Bei Filmszene.de: 6.5/10

01.06.09: Alles ist erleuchtet @ ZDF

Na toll, schon wieder eine Buchverfilmung zu der ich die Vorlage nicht gelesen habe.

Alles ist erleuchtet ist eine Tragikkomödie, in der sich der amerikanische Jude Jonathan in der Ukraine auf die Suche nach der Vergangenheit seines Großvaters begibt. Auf dieser helfen ihm der Ukrainer Alex und dessen Großvater.

Der Film lebt vom Zusamenspiel dieser drei skurillen Charaktere. Der introvertierte Jonathan, solide gespielt von Elijah Wood, ist ein Sammler. Überall wo er ist nimmt er Erinnerungsstücke mit und verpackt diese in kleine Plastiktüten. Alex ist ein junger, leicht prolliger Ukrainer. Er hat aber eine sehr nette Art, und wenn er Jonathan in schlechtem Deutsch/Englisch “Jonfen” nennt, muss man ihn einfach gern haben.

Die fast schon zentrale Figur ist für mich aber Alex’ Großvater. Er repräsentiert auch den Film ganz gut, denn seine Figur entwickelt sich ähnlich wie die Stimmung des Films. Zu Beginn sorgt er noch für einige Lacher, so erzählt er zB, er sei blind, fährt aber munter mit dem alten Trabant durch die Gegend. Später aber zeigt sich seine tragische Vergangenheit (kurze Rückblenden, passend zum Titel immer mit Überblendungseffekten eingeleitet, ein tolles Stilmittel). So ist es auch im Film, am Anfang noch voller Witz, wozu vor allem die Dialoge zwischen den kauzigen Ukrainern und Jonathan beitragen (”Ich bin vegetarier, ich esse kein Fleisch.” – “Wie, er ist kein Fleisch?” – “Nein, gar kein Fleisch.” – “Auch keine Wurst? Was fehlt ihm?”), später aber entfaltet sich eine traurige Hintergrundgeschichte über die Leiden im zweiten Weltkrieg.

Ein tolles Kleinod an Film, dass nur ein wenig daran krankt, dass die Ukraine als hinterwäldlerisches Land dargestellt wird wie es sich nur die Amis vorstellen können, das ist aber imerhin gut dem Humor zuträglich. Insgesamt ein wirklich großer kleiner Film, immer mit einem Augenzwinkern und einem nachdenklichen Unterton, und dabei immer mit toller folklorischer Musik unterlegt.

8,5/10 Punkte  Filmstarts.de-Kritik: 7/10   Bei Filmszene.de: 9/10

Desweiteren noch gesehen:

28.5.09: The Prestige – Meister der Magie @ DVD:

Mittlerweile schon zum vierten Mal gesehen. Die Geschichte des verbissenen Wettkampfes zweier Magier, von “Dark Knight”-Regisseur Christopher Nolan, inklusiver toller Erzählstruktur, den großartigen Christian Bale, Hugh Jackman und Michael Caine, der bezaubernden Scarlett Johannson und einem tollen Storytwist.

9,5/10

31.5.09: Matrix @ Pro 7

Ebenfalls zum x-ten Mal gesehen, muss ich nicht mehr viel sagen. Bahnbrechender erster Teil der Trilogie, unglaubliches Sci-Fi-Szenario, auch heute noch gute Special-Effects, philosophische Ansätze und Action vereint…

10/10

 

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Filme, Rezension, Das Parfum, Alles ist erleuchtet, Prestige, Matrix

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Pushing Daisies
von: M_C |  23.12.2008 20:28:35

Das hier geht an alle die gerne Fernsehen schauen, an alle Serienliebhaber, und an alle die sagen “Fernsehen, nein nein”. Also eigentlich an alle.

Ich möchte euch die Serie Pushing Daisies ans Herz legen. Kurze Zusammenfassung um was es geht? Gerne:

Ned ist Kuchenbäcker. Kein gewöhnlicher, er hat eine Begabung: Mit einer einzigen Berührung kann er tote wieder zum Leben erwecken. Haken an der Sache? Wenn die weiderbelebte Person länger als 1 Minute am Leben bleibt, stirbt dafür jemand anderes, zufälliges, der gerade in der Nähe ist. Wenn Ned die Person ein zweites Mal berührt, ist sie tot. Und zwar für immer.

Diese Fähigkeit wird sich auch zu Nutze gemacht. Zusammen mit seinem Zufallsbekannten/-Kumpel, einem Privatdetektiv, untersucht Ned Mordfälle, auf die eine Belohnung ausgesetzt ist. Er berührt die Leiche, frägt sie nach dem Mörder und schickt sie dann wieder in’s Reich der Toten.

Hauptberuflich hat er sein Café “The Pie Hole”, wo er sich den Anmachversuchen seiner unsterblich in ihn verliebten Mitarbeiterin Olive erwehren muss.

Die ganze Situation ändert sich schlagartig, als Ned’s Jugendliebe und “First Kiss” Chuck stirbt, die er seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hat. Er erweckt sie zum Leben……und lässt sie an eben diesem.

So entwickelt sich eine traurig-romantische Liebesgeschichte zwischen den beiden, da Er Sie, ihr erinnert euch, nicht ein zweites Mal berühren darf.

Dazu kommen dann noch Chucks durchgeknallte Tanten und in jeder Folge wird ein neuer, teils skurriller, aber immer spannender Fall gelöst.

Hört sich erstmal wie ein schnöder Werbetext an. Sorry, ich kann nichts krtisches über diese Serie schreiben ^^

Der ganze Stil der Serie ist bunt, zuckersüß. Am ehesten vergleichbar mit “Die fabelhafte Welt der Amelie”.

Genauso der Erzähler aus dem Off.

Der größte Pluspunlt der Serie ist die frische Idee, der tolle hintergründige Humor und die Romantik zwischen den beiden Hauptcharakteren (Ja, Mänenr und Jungs können sowas toll finden).

Leider ist das Ganze nach 2 Staffeln schon wieder beendet, was aber immerhin zum Vorteil hat dass es ein abgeschlossenes, geplantes Ende gibt und alls schön kurzweilig bleibt.

Also, anschauen! Mittwochs, 21:15, Pro7! Ist auch kein Problem einzusteigen, am Anfang jeder Folge gibt’s ne kurze Zusammenfassung.

In dem Sinne: Haltet immer genug Frischhaltefolie bereit!

 

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Pushing Daisies

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The Dark Knight
von: M_C |  23.12.2008 20:27:59

Jetzt ist er da, in den deutsche Kinos. Der Kassenschlager aus den USA, der dort bisher knapp 500 Millionen US-Dollar eingespielt.

Von der Filmbewertungsstelle Wiesbaden bekam er nun das Prädikat “besonders wertvoll”, wegen des Todes von Joker-Darsteller Heath Ledger gab es weiteres Aufsehen, es wurde ein regelrechter Hype um den STreifen ausgelöst.

Was ist also dran an dem Film?

Ich war heute Abend in der Premiere und berichte mal ein bisschen.

Zu allererst: Der Film ist grandios. Ein richtig, richtig guter Film, der nicht nur als Comicverfilmung oder Hollywood-Actionfilm zu sehen ist, sondern der auch zum Nachdenken anregt, tiefer geht und ab und an auch Gänsehaut erzeugt.

Zur Story: Hauptgegner Batmans/Bruce Waynes ist der Joker, ein mordender Psychopath, der nichts will als Anarchie. Dieser nimmt kurzerhand das orgnanisierte Verbrechen von Gotham City in die Hand nimmt und die Stadt in Chaos sürzt.

Und das, wo gerade der neue Staatsanwalt Harvey Dent, charismatisch und erfolgreich, für Ordnung in der Stadt gesorgt hat und als neuer Held gefeiert wird. Harvey ist mit Bruce Waynes Liebe Rachel Dawes zusammen und will sie sogar heiraten.

So die Ausgangssituation, klar dass es der Joker unter anderem auch auf Harvey und Rachel abgesehen hat.

Zur Geschichte sage ich jetzt nichts mehr, nur so viel: Es gibt einige überraschende Wendungen, und auch ein weiterer Gegner von Batman hat seinen großen Auftritt im Verlaufe des Films.

Diese Wendungen und das hervorragend geschriebene Drehbuch (Christopher Nolan hat’s drauf) sorgen dafür, dass man als Zuschauer wirklich gebannt ist und die 150 Minuten des Films relativ schnell an einem vorbeiziehen.

Leider scheint die Handlung an manchen Stellen zu vollgepackt, wodurch zum Bespiel Batmans Selbstzweifel an seiner Rolle als Held/Antiheld nicht ganz so zur Geltung kommen wie sie sollten, sonder relativ schnell abgehandelt werde, aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.

Die Stimmung, die im Film erzeugt wird, ist grandios, der Zuschauer wird zum Nachdenken gebracht (was mir bei leider zu wenigen Filmen passiert). Zur Atmosphäre trägt auch der tolle Soundtrack bei.

Nun zur großen Stärke des Films (neben den anderen tollen Dingen): Den Schauspielern. Alle wichtigen Rollen sind top besetzt.

Batman/Bruce Wayne wird gespielt von Christian Bale. Der hat schon in Batman Begins seine Sache gut gemacht, ich halte ihn außerdem für einen der momenatan besten Schauspieler Hollywoods.

Doch das interessante ist das die Figur des Batman nicht in den Mittelpunkt gerückt wird, wie es vielleicht der Titel des Films andeuten würde. Nein, der Joker und vor allem  Harvey Dent sind gleichwertig. Die Vorgeschichte von Batman wurde ja schon in Begins abgehandelt, hier geht es (wie oben erwähnt) er nebensächlich um den Konflikt Waynes mit seiner Rolle.

Die Figur des Staatsanwalts Harvey Dent wird gespielt von Aaron Eckhardt, er dürfte am ehesten aus Black Dahlia, Rezept zum Verlieben oder Thank You For Smoking bekannt sein. Der Charakter hat eine zentrale Rolle im Film, und Eckhardt schafft es, Bale und Ledger gut die Strin zu bieten, seine schauspielerische Leistung steht in nichts zurück, gerade im späteren Verlauf des Charakters.

Zuletzt möchte ich Heath Ledger als Joker behandeln. Es ist ja schon sehr bedauerlich dass Ledger starb, aber nach dieser Leistung ist es noch bedauerlicher, denn als Joker hätte/hat er sich in die Riege der Top-Schauspieler eingereiht. Was er hier (dank aucb dem tollen Drehbuch) abliefert, ist extra-klasse. Der Joker ist ein irrer Psychopath, der kein Ziel hat, nur Anarchie. Und genau so kommt er auf der Leinwand rüber. Sein irres Grinsen, sein Schmatzen, seine Gestik, alles verschmilzt zu einem, ich möchte es so sagen, der faszinierendsten Charaktere die ich je in einem Film gesehen habe. Das kann man nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Eine Oscar-Nominierung wäre nicht überraschend und absolut gerechtfertigt.

In den Nebenrollen sind noch Morgan Freeman als Lucius Fox, der Batmans Anzug etc. entwickelt und Michael Caine als Alfred, Waynes Butler und wichtigste Vertrauensperson zu sehen. Beides Oscar-Preisträger, beide tuen dem Film sehr gut.

Alles in allem also ein Gesamtkunstwerk dieser Film, bei dem viele Faktoren zusammenwirken.

Der Hammer!

9,5/10 Punkte + 0,25 Joker-Bonus

 

Tags: 

The Dark Knihgt, TDK, Batman, Heath Ledger, Joker

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