Themenseite  

www.amazon.de

Riebe Brigitte Die sieben Monde des Jakobus (über den Jakobsweg)

Autor: giselamaria
Bewertung: 6,00 | 2 Stimmen
Beschreibung:

gebunden oder Taschenbuch

Themenmitglied werden?  
 
Brigitte Riebe: Die sieben Monde - Jakobsweg im Mittelalter -
von: giselamaria |  11.01.2010 15:12:36
Die Autorin:

Brigitte Riebe (Brigitte Bögle; * 1953 in München) ist eine deutsche Schriftstellerin. Brigitte Riebe arbeitet als Schriftstellerin unter ihrem Namen, früher (bei Krimis) gelegentlich auch unter dem Pseudonym Lara Stern. Nach dem Abitur studierte Brigitte Riebe Geschichte, schloss das Studium mit der Promotion ab und arbeitete anschließend als Lektorin bei bekannten deutschen Verlagen. Brigitte Riebe ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann in München. Im Jahre 1992 publizierte sie bei Goldmann ihren ersten Kriminalroman "Nix Dolci", in dem sie als Protagonistin die Juristin Sina Teufel schuf, die seither in verschiedenen Kriminalromanen der Autorin als Heldin auftaucht. 1999 veröffentlichte sie den achten Kriminalroman „Liebeslang“ aus der Reihe der Sina-Teufel-Krimis, in dem sie sich von ihrer Titelfigur verabschiedete. Einer ihrer Sina-Teufel-Romane wurde unter dem Titel „Inzest“ im Jahr 1996 für ProSieben verfilmt. Neben ihren Kriminalromanen hat Brigitte Riebe auch zahlreiche Frauenromane publiziert. Ihr Themenschwerpunkt liegt seit einiger Zeit auf dem historischen Roman.

noch andere Bücher von ihr:

Palast der blauen Delphine (1994)
Eine Katze namens Moon (1997)
Pforten der Nacht (1998)
Schwarze Frau vom Nil (2000)
Isis (2001)
Straße der Sterne (2003)
Die sieben Monde des Jakobus (2004)
Die Hüterin der Quelle (2005)
Liebe ist ein Kleid aus Feuer (2006)



Klappentext:

"Nach dem Tod ihres Mannes muss die mittellose junge Witwe mit ihrem Sohn nach 'Genf zu Verwandten ziehen. Doch hier kann die Katholikin ihren Glauben nur heimlich leben, die orthodoxen Calvinisten everfolgen Mitte des 16. Jahrhunderts jeden Abtrünnigen. Aber Clara ist stolz und mutig genug, um der Stimme ihrres Herzens und ihrem Glauben zuf olgen. Sie wagt die Pilgerreise ins ferne Santiago de Mompostela, begleitet von ihrem Sohn und dem Ring ihres verstorbenen Mennes, der sie wie ein Amulett zu beschützen scheint. Am Ende des Weges wartet nicht nur das Grab des Apostels Jakobus auf sie, sondern sie hofft auch, die Spur der weit verzweigten Familie ihres Mannes zu finden, deren Geschichte viele Generationen zuvor in Spanien ihren Anfang nahm...."

 

Mein Inhalt:

Sie erlebt in der Schweiz schlimme Sachen, da werden Menschen erschlagen, geköpft, aufgehängt, Abtrünnige verfolgt und oft in den Tod getrieben.

Clara und ihr Sohn, dem sie den Namen Jakob gegeben hatte, besucht heimlich Gottesdienste. Sie wohnt bei der Familie der Schwester ihres verstorbenen Mannes, dessen Inventar aus seiner Druckerei sie dem Schwager überlassen hatte, um Teilhaberin seiner Druckerei zu sein. - Er betrügt sie jedoch und letztendlich bekommt sie von den ganzen Einnahmen die ihr eigentlich zugestanden hätten, gar nichts. - Ihr Schwager versteht es nämlich, Jakob des Mordes an seiner Tochter zu verdächtigen, Jakob sieht dem Henker entgegen, da interveniert Clara beim Henker und erreicht, dass er Jakob mit ihr flüchten lässt. So flieht sie, nur mit ihrem Sohn Jakob, und ein paar wenigen Münzen, die ihr ihre Schwägerin heimlich zukommen gelassen hatte.....

Und sie macht sich auf den Weg nach Spanien, sie möchte das Grab bes Jakobus besuchen; unterwegs begegnet sie einigen hilfsbereiten Menschen und erlebt zahlreiche Abenteuer und auch gefährliche Situationen, meistert aber alle, nicht zuletzt durch die Hilfe ihrer Begleiter....


abschließendes Wort:

Die Handlung spielt ca. 300 Jahre nach den Begebenheiten, , die in ihrem Buch *Straße der Sterne* geschildert werden.

Auch dieser Roman ist wieder sehr spannend und schön geschrieben, teilweise basierend auf wirklicher Geschichte, aber natürlich ausgeschmückt mit Personen und Einzelheiten, die die Autorin erfunden hat.

Und wie auch in allen ihren Romanen ist im Anhang der wahre geschichtliche Hintergrund ausführlich erklärt.

U.a. auch diese Stelle, ich zitiere sie, weil dieser Sachverhalt nicht so bekannt sein dürfte:


Auszug:

"Kinderhexen

Das Phänomen der "Hexe" ist Thema zahlreicher Romane, und auch in der historischen Forschung nimmt es mittlerweile einen beachtlichen Raum ein. Inzwischen gibt es auch zahlreiche feministische Ansätze dazu, die mal mehr, mal weniger erhellend wirken. Wahr ist, dass sich die Hexenverfolgungen des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit in erster Linie gegen Frauen richteten. Weniger bekannt ist, dass besonders gegen Ende des 16. Jahrhunderts und zu Beginn des 17. Jahrhunderts immer mehr Kinder als "Hexen" bezeichnet wurden und zu den Opfern der Verfolgung gehörten. Ebenfalls vielen neu dürfte der beachtliche Anteil von Jungen in dieser Gruppe sein. Die "Lex Carolina" von 1552 entschied, dass Diebe, die weniger als vierzehn Jahre zählten, nicht zum Tod verurteilt werden duften. Bei Zauber- und Hexereidelikten dagegen, die als Verbindung mit diabolischen Kräften als Gottesschändung und damit schwerstes aller Verbrechen galt, ging man gegen kleine Kinder - manche von ihnen gerade erst drei Jahre! - ebenso hart und brutal vor wie gegen Erwachsene: Sie mussten mit der Todesstrafe rechnen und konnten froh sein, wenn sie nicht bei lebendigem Leib verbrannt, sondern "nur" gehängt wurden……….."



 

Tags: 

Brigitte Riebe, Jakobsweg, Mittelalter

Kommentare (0)
 

Aktuelle Beiträge

Brigitte Riebe: Die s...


Archiv

Mehr vom Autor

Ähnliche Themen

Thema bewerten
Sie können diesem Thema 1-6 Punkte geben:
           
Punkte: 1
Aktuelle Wertung:
6,00 | 2 Stimmen
 

Autoren
Mitglieder
----
 

Über Typeer | FAQ | Presse | AGB | Impressum | Team | Datenschutz | Mitglied werden | Themen von A - Z | Beiträge von A - Z