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UEFA Champions League – Europäischer Spitzen-Fußball vom Feinsten
Wichtige Nachrichten, Berichte und Kurioses aus der Welt des europäischen Spitzenfußballs. Die UEFA Champions League. |
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| Der FC Bayern München wird vom FC Barcelona gedemütigt – eine Blamage für den deutschen Fußball
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von: ingoa09 |  09.04.2009 02:11:32
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Der FC Bayern München wird vom FC Barcelona gedemütigt – eine Blamage für den deutschen Fußball
Nachdem gestern das Spiel des englischen Spitzenteams Manchester United gegen die Spitzenmannschaft aus Portugal, der FC Porto, für einen wahren Fußballhochgenuss gesorgt hatte, gastierte am heutigen Abend der FC Bayern München beim spanischen Spitzenverein FC Barcelona. Vor der Champions League Begegnung bin ich der festen Auffassung gewesen, dass es sich beim letzten Bundesligaspiel in Wolfsburg um einen einmaligen Ausrutscher der Bayern bei der 1:5 Packung gehandelt hätte. Was sich allerdings in Barcelona am heutigen Abend ereignet hat, kann kaum in Worte gefasst werden. Der FC Bayern München wurde bereits in der 1. Halbzeit mit 4:0 ohne Gegenwehr vom Platz gefegt. So lautete auch das Endergebnis nach 90 Minuten.
Der FC Bayern ist durchaus vom Verletzungspech geplagt und geschwächt worden: Im Sturm mussten die Bayern auf Miroslav Klose verzichten. In der Abwehr fehlten Abwehrchef Lucio und der Weltklasse-Linksverteidiger Philipp Lahm verletzungsbedingt. Daniel Van Buyten hingegen bangt momentan um das Leben seines Vaters und konnte deshalb nicht eingesetzt werden. In die Abwehr rückte Lell in die Linksverteidigerrolle für Philipp Lahm und das Abwehr-Talent Breno ersetzte Lucio.
Allerdings verriet die Aufstellung schon vor dem Spiel die sich anbahnende vorsichtige Spielweise, mit der eine solch spielstarke Mannschaft wie der FC Barcelona nicht bezwungen werden kann. Mit Luca Toni trat der FC Bayern mit nur einer echten Sturmspitze an. Im linken offensiven Mittelfeld spielte Franc Ribery und auf der rechten Seite der Türke Hamit Altintop. Im zentralen defensiven Mittelfeld spielte der Holländer Marc Van Bommel, links daneben der Brasilianer Ze Roberto und auf der rechten, defensiven Seite Bastian Schweinsteiger.
Lukas Podolski wurde erstaunlicherweise nicht aufgestellt, geschweige denn für den Kader nominiert. Somit konnte der in der letzen Zeit stark in die Kritik geratene Trainer Jürgen Klinsmann keine weitere Sturmspitze einwechseln, um noch für echte Torgefahr hätte sorgen können. Bis auf die Torchance von Ze Roberto in der 2. Spielhälfte blieben die Bayern ohne echte Chance vor dem Barca-Tor. Der FC Bayern München versagte kollektiv und wirkte extrem ängstlich und verunsichert. Permanente Ballverluste, ein miserables Zweikampfverhalten und ein völlig ungeordnetes Angriff- und Abwehrverhalten bescherten dem FC Bayern eine völlig verdiente, noch schmeichelhafte, 0:4 Packung. Eine weitere Sturmspitze hätte für die nötige Entlastung sicherlich gut getan. Anstatt dessen irrten die Mittelfeld- und Abwehrspieler planlos auf dem Platz herum.
Für weitere Unruhe sorgte der Torwartwechsel. Hans-Jörg Butt ersetzte nach dem 1:5 in Wolfsburg die bisherige Nr. 1 Michael Rensing. Butt lieferte als einziger Bayern Spieler eine befriedigende Leistung ab und verhinderte im 2. Durchgang ein noch heftigeres Debakel. Was er halten konnte hielt Butt souverän fest. Bei den 4 Gegentoren blieb er jedoch völlig chancenlos. Einer der schwächsten Bayern-Spieler war sicherlich Christian Lell, der als gelernter Rechstverteidiger in die ungeliebte Position des Linksverteidigers für den verletzen Philipp Lahm rücken musste und mit dieser Aufgabe gegen Lionel Messi und Co., wie die übrigen Bayernspieler auch, völlig überfordert war. Fast alle Tore fielen nach Angriffen über die rechte Seite aus Sicht der Spanier. Aber auch das unerfahrene Talent Breno, Routinier Martin Demichelis, Rechtsverteidiger Massimo Oddo usw. wurden von Barca schwindelig gespielt und der FC Bayern wie eine Schülermannschaft vorgeführt. Das Mittelfeld ließ die Abwehrspieler völlig im Stich und konnte weder die Defensive noch die Offensive des FC Bayern verstärken.
Eines ist sicher: Diese erneute Klatsche wird nicht ohne Folgen bleiben. Wer so defensiv und vorsichtig gegen den FC Barcelona auftritt, der braucht sich über eine solche Packung nicht zu wundern. Auf einen solchen Top-Stürmer wie Lukas Podolski jedoch freiwillig verzichtet zu haben, grenzt schon an grobe Fahrlässigkeit. Mal sehen wie lange Jürgen Klinsmann beim FC Bayern München als Trainer noch zu halten ist. Aber auch über die Rolle des langjährigen Managers, Uli Höneß, wird zu sprechen sein. Seine regelmäßig anfallenden verbalen Entgleisungen in diversen Interviews vor laufender Kamera belegen Ohnmacht, Führungsschwäche und Disharmonie beim FC Bayern. Seine Ansprache 30 Minuten vor Spielbeginn hat jedenfalls nicht motivationssteigernd, sondern eher hemmend auf die Psyche der Spieler eingewirkt.
Wie beim FC Schalke 04 steht nun auch beim FC Bayern München ein massiver Umbruch im Bereich der sportlichen Führung und der Transferpolitik bevor. Teure Weltkassespieler wie Ribery und Toni konnten heute jedenfalls keine besonderen Impulse setzen. Das Aussortieren von starken, deutschen Perspektivspielern wie z.B. Marcel Jansen und Lukas Podolski wirken sich nachweislich schlecht auf die Leistungsfähigkeit und künftige Entwicklung des FC Bayern München aus.
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Tags: Uefa Champions League, Europäischer Spitzen-Fußball, Königsklasse, Kurioses, Nachrichten, Berichte
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| Der FC Barcelona erreicht nach Manchester United das Finale der UEFA Champions League
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von: ingoa09 |  07.05.2009 12:16:01
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Der FC Barcelona erreicht nach Manchester United das Finale der UEFA Champions League
Während Manchester United in beiden Spielen gegen Arsenal London als klarer Sieger vom Platz ging, welches das Heimspiel mit 1:0 und das Auswärtsspiel mit 3:1 gewann, konnte die 2. Halbfinalbegegnung lediglich durch die Auswärtstorregel entschieden werden. Das Hinspiel in Barcelona gegen Chelsea endete 0:0. Im Rückspiel beim FC Chelsea setzte sich der FC Barcelona durch das erzielte 1:1 Ausgleichstor von Andres Iniesta in der Nachspielzeit durch. Zu Beginn der ersten Halbzeit ging es für den FC Chelsea gut los: Nach einer vom Gegner abgefälschten Flanke erzielte Michael Essien per Volleyschuss aus 22 Metern mit einem Traumtor das 1:0. Danach verteidigte der FC Chelsea kompakt und hätte durch einige Konter die Führung ausbauen können. Stürmerstar Didier Drogba vergab jedoch seine große Chance zum vorentscheidenden 2:0.
Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Halbzeit hätte es insgesamt mindesten zwei Handelfmeter für das Premier League Team geben müssen. Die Pfeife des norwegischen Schiedsrichters, Tom Henning Övrebö, blieb jedoch stumm. Es wird wohl sein Geheimnis bleiben, warum er dem FC Chelsea keinen Elfmeter zusprach. Der Schiedsrichter scheint jedenfalls kein Fan des FC Chelsea gewesen zu sein. Die UEFA sollte die Schiedsrichterentscheidungen und den offenkundigen Verdacht der Bestechlichkeit überprüfen. Wenn nicht einer der vielen glasklaren Elfmeter geahndet worden ist, dann scheint dort irgendetwas schief gelaufen zu sein, oder der Schiedsrichter pfeift grundsätzlich keine Elfmeter oder ist der anspruchsvollen Aufgabe in der Champions League nicht gewachsen.
Schon bei der Europameisterschaft 2008 fiel der Schiedsrichter im Spiel Italien gegen Rumänien negativ auf, als er ein Tor Italiens zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannte und auf der anderen Seite einen stark umstrittenen Elfmeter für Rumänien pfiff. Seitdem wurde er im Turnier von der UEFA nicht mehr als Referee eingesetzt. Nach Spielende der Champions League Begegnung gingen einige Spieler des FC Chelsea voller Wut auf den Schiedsrichter los, beschimpften ihn und stürmten anschließend in seine Kabine.
Allerdings hätte der FC Chelsea besonders nach dem Platzverweis von Barca Spieler und Linksverteidiger Abidal in der 66. Spielminute mutiger nach vorne spielen müssen. Anstatt dessen wechselte Trainer Guus Hiddink den stets für Torgefahr sorgenden Stürmerstar, Didier Drogba, in der 72. Minute aus und brachte für ihn den brasilianischen Defensiv-Allrounder, Juliano Belletti. Somit verlagerte sich das Spiel trotz Überzahlsituation zugunsten des FC Chelsea zu weit in die eigene Spielhälfte. In der 93. Spielminute wurde der FC Chelsea mit dem wunderschönen Distanzschuss von Andres Iniesta, aus etwa 25 Metern Torentfernung, in den letzten Sekunden der Nachspielzeit mit dem 1:1 bestraft. Somit zog die über die gesamte Spielzeit eher harmlos spielende Mannschaft des FC Barcelona, dank der Auswärtstorregel, ins Finale der UEFA Champions League ein. Am 27 Mai kommt es also zum Endspiel zwischen Manchester United und dem FC Barcelona in Rom, innerhalb eines englisch-spanischen Duells.
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Tags: FC Chelsea, FC Barcelona, Manchester United, Arsenal London, Finale, Rom, Tom Henning Övrebö
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