 |
UEFA-Europaliga, UEFA Europa League, UEFA-Cup, UEFA-Pokal
Der UEFA-Pokalwettbewerb, auch als UEFA-Cup bekannt, wird künftig ab der nächsten Saison 2009/2010 als Europaliga bezeichnet und in einem neuen Modus ausgetragen. |
|
|
Themenmitglied werden?
|
|
|
|
|
| Die Reform des UEFA-Cups bzw. UEFA-Pokal-Wettbewerbes: Die UEFA-Europaliga ab Saison 2009/2010
|
|
von: ingoa09 |  08.05.2009 11:58:29
|
|
|
Die Reform des UEFA-Cups bzw. UEFA-Pokal-Wettbewerbes: Die UEFA-Europaliga ab Saison 2009/2010
Der UEFA-Pokalwettbewerb, auch als UEFA-Cup bekannt, wird künftig ab der nächsten Saison 2009/2010 als Europaliga bezeichnet und in einem neuen Modus ausgetragen. Die Reform des Europapokalwettbewerbes wurde bereits Ende September 2008 vom UEFA-Exekutivkomitee beschlossen, das in Frankreich, Bordeaux, tagte. Es werden demnach ab der Saison 2009/2010 insgesamt 48 Mannschaften in 12 Gruppen mit einer Gruppenstärke von jeweils 4 Teams antreten. Es kommt wie in der Champions League zum Hin- und Rückspiel. Die Gruppensieger und Zweitplatzierten ziehen in die nächste K.O.-Runde ein, bei der auch die 8 Gruppendritten aus der Champions League hinzukommen. Doch nicht nur der Modus selbst wurde zum Positiven hin verändert.
Vor allem eine einheitliche TV-Vermarktung mit einem klaren Rahmenvertrag, ein einheitlicher Namens- und Ballsponsor sowie ein einheitliches Logo sollen die sportliche und finanzielle Attraktivität des Wettbewerbes verstärken. Bislang wurden die Fernsehübertragungen dezentral vermarktet, sodass es häufig zu Streitigkeiten zwischen den europäischen Fernsehanstalten kam und über die Höhe des Preises für die Übertragungsrechte zulasten der Fernsehzuschauer gefeilscht wurde. Somit wurden beispielsweise UEFA-Cup Begegnungen zwischen Twente Enschede und Schalke 04 sowie AC Mailand gegen SV Werder Bremen im deutschen Fernsehen nicht übertragen.
Eine umfassende Reform des Europapokalwettbewerbes ist folglich angebracht und unentbehrlich gewesen. Nun werden auf Premiere ab der nächsten Saison auch sämtliche Partien der UEFA-Europaliga zur Freude der Premiere-Abonnenten übertragen. Hierdurch kommt es insgesamt zu höheren Einnahmen zugunsten der Vereine, die bislang im Schatten der großen Teams aus der UEFA Champions League standen. Somit sollte auch das finanzielle Gleichgewicht zwischen beiden Wettbewerben und der teilnehmenden Clubs langfristig wiederhergestellt werden können.
|
|
|
Tags: Fußball, Fussball, UEFA, UEFA-Cup, UEFA-Pokal, UEFA-Europaliga, Europaliga, Europa League, Pokal
|
| Kommentare (0) |
|
|
|
|
| 3:2 Sieg beim HSV: Werder Bremen im UEFA-Cup Finale
|
|
von: ingoa09 |  08.05.2009 18:35:01
|
|
|
3:2 Sieg beim HSV: Werder Bremen im UEFA-Cup Finale
Was für eine packende und dramatische Begegnung im deutschen Halbfinale um den Einzug ins Endspiel des UEFA-Pokals, das am 20 Mai in Istanbul ausgetragen wird. Dabei verschaffte sich der Hamburger Sportverein mit dem 1:0 Auswärtssieg beim SV Werder Bremen eine hervorragende Ausgangsposition, durch das entscheidende Kopfballtor von Piotr Trochowski, um im Rückspiel im eigenen Stadion den Finaleinzug hätte perfekt machen zu können. Doch dank der mehr erzielten Auswärtstore spielt nun der SV Werden Bremen gegen Schachtjor Donezk im Finale um den Gewinn des UEFA-Cups, der künftig ab der nächsten Saison 2009/2010 Europaliga heißt und komplett modifiziert wird.
Es ging für den HSV auch im Rückspiel gut los: Zunächst vergab Claudio Pizarro für die Bremer eine große Kopfballchance. Direkt im Gegenzug konterte der HSV und Innenverteidiger Joris Mathijsen spielte den tödlichen Pass auf Ivica Olic, der den herausstürmenden Torhüter Tim Wiese überlupfte und das 1:0 in der 13. Spielminute erzielte. Der HSV spielte daraufhin zu defensiv und passiv. Folgerichtig fiel das 1:1 Ausgleichstor in der 29 Minute nach schönem Zusammenspiel von Diego und Pizarro. Der Mittelfeldstar der Bremer lupfte den Ball über den HSV-Keeper, Frank Rost, hinweg ins Tor und schockte den Hamburger Sportverein mit dem raschen Ausgleich. Nach Lattenschuss von Diego in der 37. Spielminute hätte der SV Werder Bremen schon in der 1. Halbzeit in Führung gehen können.
Die Partie wurde immer hitziger und es kam zu harten, teilweise versteckten Fouls. Als sich Alex da Silva und Diego ein Wortgefecht lieferten, es zu Schubsereien kam und da Silva gar zum Kopfstoß ansetzte, gab es für beide Spieler die gelbe Karte. Für Diego war es bedauerlicherweise die 3. gelbe Karte und fehlt den Bremern damit im Finale. Weitere Unsportlichkeiten erfolgten vor allem durch Spieler des HSV, die sich mit unnötiger Härte und Disziplinlosigkeit selbst aus dem Konzept brachten. In der 2. Halbzeit vergab der HSV eine Riesenchance durch Piotr Trochowski. In der 65. Minute erzielte Stürmerstar Claudio Pizarro mit einem herrlichen Schuss aus 25 Metern die 2:1 Führung für die Bremer. In der 83. Minute köpfte Frank Baumann nach einem klasse Eckstoß von Diego zur vorentscheidenden 3:1 Führung ein. Das 2:3 durch Ivica Olic in der 87. Minute kam für den HSV zu spät.
Mit den Auswechslungen bewies HSV Trainer Martin Jol kein glückliches Händchen: Als er den stark spielenden Außenverteidiger Guy Demel auswechselte, fiel darauf hin das 1:2. Als Trainer Jol auch noch Linksverteidiger Marcel Jansen vom Spielfeld nahm, fiel wenige Minuten später das Tor zum vorentscheidenden 1:3. Der HSV, der auch das DFB-Pokalspiel im Halbfinale auf heimischem Platz gegen den SV Werder Bremen nach Elfmeterschießen verlor, bekommt es auch am 31. Bundesligaspieltag mit den Bremern zu tun. Am Sonntag könnte der SV Werder Bremen den Hamburgern im Kampf um die Meisterschaft und um das Erreichen der Qualifikation für die Champions League erneut kräftig in die Suppe spucken.
Der SV Werder Bremen, der in der Fußball Bundesliga eine ungewohnt durchschnittliche Saison gespielt hat und nur noch für die Ehre spielt, kann mit den 2 Pokalendspielen eine bislang unzufriedenstellende Saison retten und mit zumindest einem Endspielsieg die direkte Qualifikation für den UEFA-Pokal bzw. für die Europa League schaffen. Der HSV läuft hingegen große Gefahr, eine bislang sehr erfolgreiche Saison in den letzten 4 Bundesligabegegnungen zu verspielen.
|
|
|
Tags: HSV, SV Werder Bremen, Hamburger Sportverein, UEFA-Cup, UEFA-Pokal, Finale, Europaliga, Bundesliga
|
| Kommentare (0) |
|
|
|
|
| UEFA-Cup-Finale in Istanbul: Eine bittere Niederlage für den SV Werder Bremen
|
|
von: ingoa09 |  21.05.2009 20:12:57
|
|
|
UEFA-Cup-Finale in Istanbul: Eine bittere Niederlage für den SV Werder Bremen
Am Mittwoch, den 10. Mai 2009, fand das letzte Finale im UEFA-Cup zwischen dem ukrainischen Spitzenclub Schachtjor Donezk und dem deutschen Bundesligisten SV Werder Bremen im Sükrü-Saracoglu-Stadion in Istanbul statt. Während die Mannschaft aus der Ukraine personell aus dem Vollen schöpfen und gleich 5 Brasilianer aufs Spielfeld schicken konnte, fehlten den Bremern verletzungsbedingt Abwehrspieler Per Mertesacker sowie Mittelfeldstar Diego und Stürmer Hugo Almeida, die im Finale ihre Gelbsperren absitzen mussten.
Schachtjor Donezk dominierte vor allem in der 1. Halbzeit klar das Spiel, ließen den Ball mit ihren technisch starken Brasilianern gekonnt laufen und kamen bereits in der 5. Spielminute durch Luiz Adriano zu einer klaren Torchance, der den Ball nur knapp am Tor von Tim Wiese vorbeischoss. Die Bremer wirkten verunsichert und spielten viel zu passiv. So kam es in der 24. Spielminute folgerichtig zur frühen 1:0 Führung für Schachtjor Donezk. Diesmal gab sich der brasilianische Stürmer Luiz Adriano keine Blöße, der den Ball nach einem klasse Steilpass aus dem Mittelfeld mit einem herrlichen Lupfer über Tim Wiese hinweg im Bremer Tor unterbrachte.
Der SV Werder Bremen kam in der 35. Minute durch einen eigentlich haltbaren Freistoß von Abwehrchef Naldo zum glücklichen Ausgleichstreffer. Der ukrainische Torhüter Pyatov war mit beiden Händen am Ball und klatschte den Ball dennoch unglücklicherweise ins eigene Tor. In der 40. Spielminute vergab Claudio Pizarro das Führungstor, der eine Flanke von Clemens Fritz links am Tor des verunsicherten Keepers Pyatov vorbeiköpfte. In der 41. Minute parierte Tim Wiese einen knallharten Distanzschuss von Lewandowski aus 25 Metern Torentfernung. Der Druck von Schachtjor Donezk wurde nach dem Dämpfer durch das glückliche Ausgleichstor der Bremer gegen Ende der 1. Hälft nochmals sehr groß. Dennoch retteten die Bremer das 1:1 zur Pause.
In der 2. Halbzeit war die Begegnung ausgeglichener. Die Bremer schafften es weitestgehend, durch Kampf, Einsatz und einer besser geordneten Defensive, die gefährlichen Angriffe von Schachtjor Donezk zu unterbinden und kamen verstärkt zu eigenen Chancen. Lediglich der Freistoß von Jadson in der 51. Spielminute, der das Tor aus circa 20 Metern Entfernung von Tim Wiese nur knapp verpasste, sorgte für echte Torgefahr der Ukrainer im 2. Durchgang. Die Bremer kamen in der 58. Minute nach Angriff über die rechte Seite von Mesut Özil, der den Ball für Stürmer Rosenberg auflegte, zu einer Torchance. Dessen Torschuss aus 8 Metern konnte von der gut stehenden Defensive der Ukrainer jedoch abgeblockt werden. In der 78. Minute sorgte erneut Mesut Özil mit einem Freistoß aus dem Halbfeld auf Claudio Pizarro für echte Torgefahr, der den Ball gefährlich aufs Tor köpfte. Torhüter Pyatov parierte diesmal glänzend. Nach 90 Minuten plus Nachspielzeit endete das Spiel 1:1 Unentscheiden.
In den ersten 15 Minuten der Verlängerung kam es bereits in der 97. Spielminute zum Bremer Todesstoß: Der starke Rechtsverteidiger Srna marschierte erneut unbedrängt über die rechte Seite, spielte einen präzisen Pass in den Strafraum der Bremer auf den völlig freistehenden Jadson, der mit einem leicht verunglückten Flachschuss aus 14 Metern zum 2:1 Endstand traf. Tim Wiese war zwar am Ball noch dran, dennoch kullerte der stramm, aber flach-mittig geschossene Ball unter der Hand ins Toreck hinein. Die Bremer versuchten die Angriffsbemühungen zu verstärken und beinahe hätte es unmittelbar nur eine Minute später zum Bremer Ausgleich kommen können. Doch Pyatov konnte den Torschuss von Claudio Pizarro erneut parieren.
In der 2. Hälfte der Verlängerung hätte die Mannschaft aus der Ukraine zunächst durch einen Konter für die vorentscheidende 3:1 Führung sorgen können. In der 111. Spielminute schoss der eingewechselte offensive Mittelfeldspieler Tziolis aus 24 Metern Entfernung nur knapp am Tor vorbei. In der 119. Minute wurde den Bremern ein Tor durch Claudio Pizarro aberkannt. Prödel verlängerte einen lang zugespielten Ball aus der Bremer Abwehr mit einem Kopfball auf Claudio Pizarro, der gegen Abwehrspieler Chigrinskiy das intensive Zweikampfduell gewann und den Ball im Tor unterbringen konnte. Doch der spanische Schiedsrichter Cantalejo, der bis dahin sehr großzügig gepfiffen hatte, entschied auf Stürmerfaul des Bremer Angreifers. Das wäre das entscheidende 2:2 gewesen, das die Bremer ins Elfmeterschiessen gebracht hätte. Nach 120 Minuten inklusive der zweiminütigen Nachspielzeit pfiff der Schiedsrichter die Begegnung ab. Die bittere Niederlage des SV Werder Bremen war somit endgültig besiegelt.
Schachtjor Donezk hat insgesamt mehr vom Spiel gehabt, wesentlich gefährlichere Angriffe aufs Tor der Bremer vorgetragen und den ersten UEFA-Pokal-Sieg des Vereins gebührend feiern dürfen. Für Schachtjor Donezk ist dies der erste internationale Titelgewinn überhaupt, der zugleich der letzte UEFA-Cup-Triumph sein wird, da der bisherige UEFA-Cup in der kommenden Saison durch die UEFA Europaliga bzw. UEFA Europa League ersetzt bzw. reformiert wird.
Die trauernden Bremer haben somit die erste Chance auf die Teilnahme am internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison verpasst. Im DFB-Pokal-Endspiel am 30. Mai gegen Bayer Leverkusen im Berliner Olympia Stadion können die Bremer auf den im UEFA-Cup-Finale schmerzlich vermissten Mittelfeldstar Diego wieder zurückgreifen, der besonders in wichtigen Partien den gewissen Unterschied ausmachen kann. Zusammen mit Hugo Almeida wird die dünne Personaldecke der Bremer wieder an Qualität gewinnen. Ob der an einer Verletzung laborierende und auf Krücken laufende Nationalverteidiger Per Mertesacker bis dahin wieder fit sein wird, dürfte äußerst fraglich und eher unwahrscheinlich sein.
|
|
|
Tags: UEFA, UEFA-Cup, UEFA-Pokal, UEFA-Europaliga, Finale, Endspiel, Schachtjor Donezk, Werder Bremen
|
| Kommentare (0) |
|
|
|
|
|
|
|
|