Veganismus - Der richtige Weg!

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in diesem Thema geht es um die grausamen Methoden der Tierhaltung und der Schlachtung!

 
Das kleine ABC des Veganismus (Teil 2/3)
von:  |  03.07.2010 21:56:56

Kaffee (Röstkaffee) kann als Glasurmittel Schellack (s. Teil 3) oder Bienenwachs (z.B gemäß deutscher Kaffeeverordnung) haben.


Kasein besteht aus Milcheiweiß und kommt in Milchprodukten wie z.B. Magerine (s. Weiter unten) und auch in vielen Sojaprodukten (Sojakäse, Sojasahne) vor.


Laktose (s. Weiter unten Milchzucker)


Margarine war ursprünglich ein Butterersatz aus Rinderfett oder Waltran, enthält heute jedoch fast immer Molke (s. Weiter unten), gelegentlich auch Fischöl, außerdem Aromastoffe (s. Teil 1) und Vitamine (s. Teil 3) (Die Verpackung wirbt zwar mit „rein pflanzlich“ (s. Teil 3) dies ist jedoch, wenn man einen Blick auf die Inhaltsangabe wirft, unwahr)


Milchsäure kann rein pflanzlichen Ursprungs sein, aber z.B. auch aus Leichen gewonnen werden. Milchsäure entsteht bei milchsauer, vergorenem Gemüse (z.B Gurken, Sauerkraut), bei der kommerziellen Herstellung wird allerdings meist Milchsäure zugefügt, deshalb ist hier Vorsicht geboten


Milchzucker - auch Laktose genannt - ist ein natürlicher Zucker, der in der Milch von Säugetieren (Rindern, Menschen usw.) vorkommt. Laktose wird durch ein technisches Verfahren (Ultrafiltration, Auskristallisation und Trocknung) aus Kuhmilchmolke (s. Weiter unten) gewonnen.


Molke (Käsewasser, Milchserum) ist ein Nebenerzeugnis der Käseherstellung (und somit wegen des eingesetzten Kälberlabs i.A. nicht einmal vegetarisch) und wird in Margerine (s. Weiter oben) Gebäck, Brot (s. Teil 1) , Aromastoffen(s. Teil 1) usw. verwendet .


Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren (E471, E472a-f) können aus Tierfett gewonnen sein.


Natriumglutamat, ein sehr weit verbreiteter Geschmacksverstärker, kann tierlichen Ursprungs sein.


Obst (verschiedene Obstsorten z.B Äpfel, Zitrusfrüchte) werden häufig z.B mit Schellack (s. Teil 3) gewachst.

 

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Das kleine ABC des Veganismus (Teil 1/3)
von:  |  28.02.2010 22:24:13

Wenn man sich dazu entschließt vegan zu leben, ist die erste Umstellung meistens einfach nur auf Milchprodukte und Eier zu verzichten.

Das reicht aber nicht! In vielen anderen Lebensmitteln sind auch tierische Produkte enthalten.

Bei den meisten würde man dies nicht einmal vermuten!


So hat man z.B. bei:

Alkohol das Problem, dass bei mehr als 1,2 Volumenprozent die Zutatenliste komplett entfallen kann. Es gibt allerdings Weine, die nicht ganz pflanzlich sind (Teil 3).

Einige Wiskeysorten, Wotka usw. können durch Tierkohle gefiltert worden sein.

Auch bei Campari gibt es Probleme, da der Farbstoff Cochenille (weiter unten) ist.

Auch Bier ist nicht immer vegan (weiter unten).


Apfelsaft wird fast immer mit Gelantine geklärt.


Aroma kann wenn es nicht näher spezifiziert wurde, aus Rinder- oder Milchfett, Molke usw. gewonnen worden sein.


Backferment wird vor allem in Vollkornbäckereien als (honighaltiges) Teiglockerungsmittel genutzt.


Bier: Wenn Bier gefiltert wurde, ist es möglicherweise nicht mehr vegan, da zum Filtern meist Hausenblase (weiter unten) verwendet wird. Importierte Biersorten können noch andere nichtvegane Zutaten enthalten.


Brezeln enthalten wie Brot häufig Schweineschmalz.


Brot und Brötchen könnte eigentlich, ohne Probleme vegan hergestellt werden, in den meisten Bäckereien wird es das allerdings nicht! Meistens enthalten sie Milch oder Milchprodukte wie Butter oder Quark gelegentlich sogar Ei!

Die Backmagerine die meistens verwendet wird, besteht größtenteils aus Schlachtfett.

Zum Einfetten der Backbleche, kann sowohl Pflanzenöl als auch tierisches Fett oder Wachs verwendet werden.

Sauerteig ist normalerweise vegan, mittlerweile wird zur Beschleunigung bei der Herstellung des Teigs, Teigsäuerungsmittel benutzt


Cochenille ist ein Farbstoff der aus Läusen hergestellt wird. Er findet sich in Süßspeisen, Marmelade, Säften, Campari usw.


E-Nummern verbergen meistens nichtvegane Farbstoffe

E120 (Cochenille-Rot)

E904 (Schellack Teil 3)

E913 (Lanolin /Wollwachs)

ebenso können 101, 101a, 153, 203, 213, 227, 270, 282, 302, 304, 305, 322, 325, 326, 327, 333, 341a, 341b, 341c, 404, 422, 430, 431, 432, 433, 434, 435, 436, 442, 444, 445, 470a, 470b, 471, 472a, 472b, 472c, 472d, 472e, 472f, 473, 474, 475, 476, 477, 478, 481, 482, 483, 491, 492, 493, 494, 495, 570, 572, 627, 630, 631, 632, 633, 634, 635, 640, 635, 920, 966, 1105, 1518 von Tieren stammen oder tierliche Bestandteile enthalten.

nicht vegan sind außerdem E542 und E631

Essig: Weinessig (siehe Teil 3 Wein), Obstessig: (siehe Apfelsaft) Am besten ungefilterten, naturtrüben Apfelessig verwenden.



Gelantine wird aus Knochen, Häuten, Hufen, Schwarten usw. von Rindern, Pferden und Schweinen hergestellt. Gelantine findet sich in vielen Lebensmitteln wie Sülze, Cremespeisen, Joghurt, Quark usw. sowie zum Kären von Wein(siehe Teil 3) und (Apfel-)Saft. Gelantine kann außerdem Trägerstoff für Vitaminzusätze sein.

Gemüsebrühe enthält manchmal Aromastoffe (siehe Oben) (z.B Rinderfett (siehe Teil 2) oder Molke) und Geschmacksverstärker (z.B Natriumglutamat)

Hausenblase ist eine Gelantine, die aus aufbereiteten Schwimmblasen von Fischen (Stören) gewonnen wird. Hausenblase wird hauptsächlich zum Klären von Wein(siehe Teil 3) und Bier (siehe oben) verwendet.

 

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Antwort auf: "Auch Veganer haben im Zweifel Blut an ihren Fingern"
von:  |  26.02.2010 18:24:56
Dies hier ist eine Antwort auf den Beitrag: "Auch Veganer haben im Zweifel Blut an ihren Fingern", von Basti (ich weiß leider nicht wie ich es schaffe, dass ich deinen Beitrag hier verlinke so wie du meinen verlinkt hast)

Also erst einmal hallo und danke, dass du auf mein Thema so umfangreich geantwortet hast!


Ja leider habe ich sehr viel Anfeindung, in diesem Bereich erlebt. Ich war schon länger Vegetarier und den meisten Leuten war das egal, meine Eltern jedoch, hatten von Anfang an Probleme damit. Als ich mich dazu entschlossen hatte vegan zu leben, hieß es von allen Seiten, das sei nicht gut, ungesund und auch nicht normal. Es gab wenige Menschen, die diese Tatsache einfach akzeptierten! Die meisten Menschen versuchten meine Einstellung zu verändern. Doch genau diejenigen, ließen sich nicht einmal richtig darauf ein, meine Beweggründe anzuhören und zu verstehen.

Das hat allerdings nicht damit zu tun, warum ich Anfeindungen von Fleischfressern erwartete. Ich habe meinen Beitrag sehr kritisch verfasst und wie du so schön sagst:


den lieben nicht-Vegetariern den Genuss am Schnitzel verdirbst“

Die Anfeindungen im Real-life waren aber nicht auf meine radikale Einstellung zurückzuführen, sondern ganz einfach darauf, dass ich nun nicht mehr „normal“ war. Naja, zumindest die Anfängliche Anfeindung beruhte direkt darauf. Die Leute argumentierten mit Sätzen wie: „Die Tiere sind dazu gezüchtet worden!“, „In freier Wildbahn würden sie nicht überleben, also müssen sie es folglich gut bei uns haben!“ usw. Irgendwann habe ich angefangen mich auch zu verteidigen, das kam jedoch erst später. Ich habe ein paar gute Freunde auf meiner Seite, die zwar nicht Vegetarier/Veganer sind, allerdings nicht versuchen mit zu verändern was mir Kraft gibt.

Mittlerweile muss ich sagen, wenn andere Menschen meine Einstellung nicht akzeptieren wollen, wieso sollte ich dann ihre akzeptieren?

Das hier ist eine sehr gute Aussage:


Ich esse Fleisch, weil ich die Augen vor dem Schrecken des Mästens und Schlachtens verschließe und wenn du mir davon berichtest, zerstörst du mein gutes Gewissen.“


Wenn Leute weiter Fleisch essen wollen, sollen sie es tun! Jedoch nicht ohne schlechtes Gewissen oder ohne ein paar Gedanken daran verschwendet zu haben. Wenn sie es nicht aushalten, dann noch so weiterzuessen, wie sie es früher taten, ist das auch ganz gut!


Natürlich gibt es weit mehr Gründe für den Veganismus, also wie du sagst: „Purer Egoismus“ z.B. Jedoch ging ich wie der Name meines Themas schon besagt auf die ethischen Gründe ein und das sind wiederrum andere.


Es ist leider wahr was du sagst. Es scheint fast so als würde alle Welt die Antwort in Fleisch sehen und es für alles benutzen wollen, was es so gibt. Und das obwohl es für fast alles, Ersatz-Produkte gibt.

Ich denke jeder Veganer/Vegetarier hat schon einmal darüber nachgedacht, wie das wirklich ist wenn ein Scheinendrescher über das Feld fährt. Das da Tiere sterben ist beinahe schon vorprogrammiert. Leider wüsste ich z.B. wirklich nicht, was man dagegen unternehmen könnte. Nun gut, wir können alle wieder selbst Getreide anbauen und dann in Mühsamer Handarbeit, mit der Sense Getreide abmähen. Allerdings kann es selbst da passieren, dass man ausversehen ein Tier verletzt.


Ich werde irgendwann noch einmal genauer auf das Thema eingehen und erklären wie man es schafft sein Leben möglichst so zu gestalten, dass man ohne schlechtes Gewissen essen und wohnen kann.


Worauf du zum Schluss noch eingehst, sind die ökologischen Gründe für Veganismus. Auch für dieses Themengebiet habe ich noch einiges in petto.


Vielen lieben Dank nochmal für deine Antwort und den Beitrag!



 

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Tiere Menschen, Veganismus, vegan, vegetarismus, vegetarier, grausam, Mord

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Veganismus, die ethischen Gründe
von:  |  25.02.2010 23:33:29

Hallo alle zusammen!

Schön dass ihr auf mein erstes Thema gestoßen seid. Vorneweg möchte ich euch darauf hinweisen, dass ich sehr gerne eure Meinung, über dieses Thema, hören möchte. Es wäre allerdings auch sehr nett von euch, wenn ihr nicht allzu grantig in euren Kommentaren werdet.


Ich lebe jetzt erst seit einigen Wochen vegan und ich habe bis jetzt, nur positive Erfahrungen damit gemacht.

Ich habe mich dazu entschlossen, allen Tierischen Produkten abzuschwören, als ich mir vermehrt Gedanken um das Thema machte und einige Videos darüber gesehen hatte.

Und damit ihr mich, und die meisten anderen Veganer, zumindest ein bisschen verstehen könnt, möchte ich hier die ethischen Gründe dafür erklären.


Wieso kein Fleisch, keine Milch, keine Eier mehr?

Diese Frage ist ganz einfach zu beantworten! Die meisten Veganer, und dass wird wohl der herausragendste Punkt sein, teilen einfach nicht die weit verbreitete Meinung, dass Menschen mehr Wert wären als Tiere. Sie sind der Meinung, dass der Mensch nicht das Recht hat ein Tier zu töten um es zu essen, nur weil er die Möglichkeit dazu hätte.

Viele Fleischfresser (wollen) glauben, dass das Tier welches sie gerade essen eines glücklichen Todes gestorben ist. Doch wie wahrscheinlich wäre das überhaupt? Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal wissen, wie es in Aufzuchtbetrieben aussieht.

Wenn die Tiere aus Bio-Landwirtschaft stammen, hatten sie ein schönes Leben! Die Tiere sind fast das ganze Jahr lang draußen und haben genug Platz und gutes Futter, in diesem Fall kann man davon ausgehen dass das Tier zumindest ein schönes Leben hatte. Bei Ständerhaltung, wie es in den meisten Betrieben der Fall ist, sieht das ganz anders aus!

Die heutigen Hochleistungskühe beispielsweise leben knapp 5-6 Jahre. In diesen Jahren geben sie bis zu 30 Liter am Tag (und mehr), zum Vergleich ein Kalb braucht ca. 7 Liter. Um diese Leistungen erbringen zu können, müssen die Kühe jedes Jahr aufs neue Befruchtet werden, damit die Milch weiter fließt. Die Kühe werden mit ungefähr ein einhalb Jahren befruchtet. Wenn das Kalb dann kommt, passiert es bei den jüngeren Kühen nicht selten, dass das Becken bricht, weil die Kühe Samen von zu großen Bullen erhalten hatten, um in der nächsten Generation, Kühe zu gebären die noch mehr Milch, und Bullen die noch mehr Fleisch geben. Wenn die Geburt „gut geht“, bleibt das Kalb selten länger als einen Tag bei der Mutter und wird ihr dann entrissen!

Diese Grausamkeit mag man sich gar nicht vorstellen. Das Dies die Kühe und die Kälber stark traumatiesirt ist natürlich Tatsache. Nach ca. 7 Jahren also, hat die Kuh ausgedient, weil sie ein paar Liter weniger Milch gibt und wird, obwohl sie höchstwahrscheinlich durch die Jahrelange Ständerhaltung nicht einmal mehr Laufen kann, zum Schlachter gebracht. Bullen leben meistens 2 Jahre und werden in diesen Jahren natürlich nur gemästet. Wie den Kühen, werden auch ihnen die Hörner gestutzt damit sie sich nicht verletzten können. Außerdem werden ihnen die Ohren gechipt. Diese Prozedur, wird meistens in den ersten Tagen nach der Geburt durchgeführ, OHNE Betäubung.

Gerade wo man denkt, das Grauen hat ein Ende, geht es erst so richtig los. Die Kuh/der Bulle ist also beim Schlachter angekommen. Wenn der Transport kurz war und in einigermaßen guten Bedingungen abgelaufen ist, hat das Rind noch Glück gehabt. Meist ist es aber so, dass Kühe z.B. aus Spanien durch halb Europa gefahren werden, weil das Schlachten in anderen Ländern billiger ist. Diese Transporte laufen meistens nicht nach den Richtlinien. Selten haben diese Rinder genügend Platz, geschweige denn etwas zu essen oder zu trinken, während der Fahrt! Beim Schlachter geht es weiter. Eine Kuh muss bevor sie getötet wird betäubt werden, dies geschieht mit einem Bolzenschuss! Selten jedoch, sind die Kühe dann wirklich betäubt. Meistens muss der Schlachter einige Male nachschießen und selbst dann, ist noch nicht sicher gestellt, dass die Kuh betäubt ist. Dann wird die Kuh an einem Bein an einem Seil befestigt und Kopfüber an die Decke gezogen. Dort wird ihr dann die Kehle aufgeschlitzt! Viele Tiere sind dabei noch bei Bewusstsein! Sie ersticken, dann entweder an ihrem eigenen Blut oder durch den Blutverlust.

Wer also denkt, die Kuh seines Rindersteaks wäre fröhlich in den Fleischwolf gehüpft, der irrt!

Das beste was man also tun kann, um diese Grausamkeit zu verhindern, ist kein Fleisch mehr zu kaufen. Bzw. darauf zu achten, dass die Tiere aus Biolandwirtschaft stammen!

Man verschuldet also auch mit dem Kauf von Milchprodukten wie Quark, Käse, Butter und natürlich Milch selbst, das sterben von Jungtieren und die unnötige Qual von Kühen!

Wenn man dieses Leid verhindern möchte, sollte man keine Milchprodukte mehr kaufen bzw. auf Bioprodukte zurückgreifen! Aber auch nicht „en Maß“! Milch ist nicht essenziel, man kann gut ohne Milch leben!

Man sollte auch auf Eier verzichten! Mittlerweile ist Käfighaltung in Deutschland zwar verboten, aber es gibt wie immer Ausnahmen! Beginnen wir also bei der Henne. Nennen wir sie Frieda. Die Henne Frieda ist gerade in einem der vielen Brutkästen eines Aufzuchtsbetriebs geschlüpft. Sie und ihre Geschwister werden darauf untersucht, ob sie männlich oder weiblich sind. Die männlichen werden aussortiert und vergaßt, die weiblichen dürfen weiterleben und produzieren bald darauf ihr erstes Ei! Davor wird ihnen aber noch der Schnabel gestutzt, da die Hühner sich sonst selbst zerhacken würden, wegen dem ganzen Stress und den schlechten Haltungsbedingungen. Eine normale Henne, versucht immer ca. 6 Eier zu hüten. Wenn eines nicht schlüpft oder ein Küken stirbt, produziert sie ein Ei nach. Das muss so sein, denn Küken sind extrem anfällig für Krankheiten und sie können schon nach einem leichten Nieselregen sterben.

Wenn man der Henne Frieda, immer wieder das Ei wegnimmt, produziert sie logischerweise wieder welche nach. So kann es sein, dass sie 30 Eier pro Monat zusammenbringt. Das ist natürlich Stress pur für den Organismus, solch sensibler Tiere. Nach ca. 1 ½ Jahren, legt die Henne Frieda ein bis zwei Eier weniger und dann lohnt es sich für den Betrieb nicht mehr Frieda zu behalten. Sie wird also zum Schlachter gebracht. Die Hennen werden in winzigen Boxen transportiert mit vielen ihrer Leidensgenossen. Die Verladung geht nicht selten sehr extrem von statten. Viele der Leute welche, die Hühner verladen werfen sie in die Boxen, zertrümmern ihre Körper und Flügel und verletzten die verstörten Tiere lebensgefährlich! Dann werden sie zum Schlachter transportiert, dort werden sie an ihren empfindlichen Füßen, kopfüber an Stangen gehangen und fahren durch ein elektrisches Wasserbad. Viele der Tiere leben noch wenn ihnen die Kehle aufgeschnitten wird! (Wohl gemerkt, den Tieren wird nicht der Kopf abgeschnitten, was in meinen Augen tierschonender wäre, weil sie sofort tot wären, sondern sie müssen, wie auch Rinder, an ihrem eigenen Blut ersticken).

Deshalb am besten Verzicht auf Eier, bzw. geringer Verbrauch (ein Mensch sollte täglich allerhöchstens ein Ei essen!) von Bio-Landwirtschaft.

Nun noch zu den Schweinen! Ferkeln werden bei der Geburt die Zähne gestutzt und die Schwänze gekürzt, damit andere Schweine sie nicht abknabbern können! (bei falscher Haltung von Tieren kommt es häufig zu Kannibalismus und Kämpfen unter den Tieren) Dann werden die weiblichen Schweine wieder als „Gebärmaschinen“ missbraucht und die männlichen werden gemästet. Da die Tiere meist so wenig Platz haben, dass sie sich kaum bewegen können, fressen sie natürlich fast die ganze Zeit! Buddeln in der Erde oder Suhlen im Schlamm ist nicht möglich, obwohl das eigentlich zum Tagesablaufs eines Schweins gehören sollte. Die Tiere werden zwei Jahre gemästet und kommen dann zum Schlachter, viele der Tiere können natürlich nicht mehr gehen, haben offene Wunden, da der Kannibalismus nicht wirklich komplett unterbunden werden konnte. Oder gebrochene Knochen auf Grund von Überzüchtung, Rangkämpfen oder Platzmangel. Beim Schlachter werden sie erst mit einem Elektroschocker betäubt und dann wird ihnen die Kehle aufgeschlitzt. Wie wir bereits erfahren haben, sind die Betäubungsmethoden nicht wirklich die besten, sodass auch hier viele der Tiere nicht betäubt sind sondern z.T bei vollem Bewusstsein an ihrem eigenen Blut ersticken.

Also wie immer, auf Schweinefleisch verzichten oder auf Bio-Fleisch zurückgreifen!

Allerdings, und das gilt für alle Tiere, die bei uns auf dem Teller landen, verhindert das nicht die grausamen Methoden der Schlachtung!


Mich würde sehr interessieren was ihr zu diesem Thema sagt, ob ihr etwas zu ergänzen oder anzuklagen habt. Usw. ich freue mich auf eure Kommentare!

 

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